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Ondas Holdings Aktie: Aufträge sichern Umsätze bis 2027

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 03:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ondas meldete seit Ende Juni Bestellungen von über 270 Millionen Dollar; die Aktie liegt deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Ondas Holdings: Aufträge über 270 Millionen Dollar, Aktie bleibt unter Druck
Moderne Industriedrohne über einem automatisierten Logistikzentrum bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Zwischen der geschäftlichen Entwicklung bei Ondas Holdings und der Kursentwicklung an den Finanzmärkten klafft derzeit eine deutliche Lücke. Während das Unternehmen durch umfangreiche Auftragseingänge seine Erlösträger bis weit in das Jahr 2027 absichert, bleibt die Aktie an den Handelsplätzen spürbar unter Druck. Die operativen Zuwächse vermochten es bisher nicht, die Skepsis der Anleger aufzulösen.

Deutlicher Volumensprung beim Auftragseingang

Für das laufende Geschäft meldete Ondas Inc. aggregierte Aufträge von mehr als $165 Millionen, die im Zeitraum von der zweiten Augusthälfte bis zum 1. Oktober gesichert wurden. Zusammen mit rund $105 Millionen, die bereits zuvor im dritten Quartal bekanntgegeben worden waren, summieren sich die Bestellungen seit dem 30. Juni auf über $270 Millionen.

Dieser Mittelzufluss vergrößert den bestehenden Auftragsbestand spürbar. Nach Angaben von Ondas verbessert sich damit die Visibilität künftiger Umsätze bis in das Jahr 2027 hinein. Für das Unternehmen bedeutet das zusätzliche Planungssicherheit über das laufende Turnusjahr hinaus.

Rüstungsprojekt und personelle Weichenstellungen

Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet ein Einzelauftrag über $56 Millionen für Electronic Safe & Arm Devices. Diese Komponenten sind zur Unterstützung eines europäischen Programms für sogenannte Loitering Munition vorgesehen. Der Abschluss stärkt die Positionierung des Anbieters in diesem Segment.

Strategisch flankiert wurde dieser Bereich bereits vor gut drei Wochen. Zu diesem Zeitpunkt übernahm Ondas drei Verteidigungstechnologie-Firmen, woraufhin die Notierung seither um 7,2 Prozent nachgab. Zeitgleich schuf das Unternehmen vor gut drei Wochen Aktienanreize für neue Fachkräfte, was von einem Kursrückgang von seither 10,0 Prozent begleitet wurde.

Schwache Börsennotierung trotz gefüllter Orderbücher

Trotz des gefüllten Auftragsbuchs spiegelt die Börse die geschäftliche Entwicklung bisher kaum wider. Am Freitag schloss das Papier bei 6,02 €. Damit notiert der Titel 54 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch und liegt zugleich 26 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt.

Die Anleger reagieren auf die gemeldeten Volumina und die verlängerte Umsatzsichtbarkeit somit weiterhin zurückhaltend. Ob die umfangreichen Bestellungen mittelfristig für neuen Auftrieb sorgen, hängt an der reibungslosen Abarbeitung der vereinbarten Lieferungen.

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