Nyhavn Kopenhagen: Der farbenfrohe Hafen, der Kopenhagen prägt
17.05.2026 - 20:31:31 | ad-hoc-news.dePastellfarbene Giebel, der Duft von Meer und frisch gebratenem Fisch, dazu das Knarzen alter Holzboote: Nyhavn Kopenhagen, der „Neue Hafen“ von Kopenhagen, ist einer dieser Orte, an denen sich die Geschichte der Stadt mit der entspannten Lebensart Dänemarks auf engstem Raum verdichtet.
Zwischen Cafés, alten Segelschiffen und Kopfsteinpflaster zeigt Nyhavn, wie sich Kopenhagen vom königlichen Handelsplatz zur modernen, nachhaltigen Metropole entwickelt hat – und warum dieser Kanal für viele Besucher zum emotionalen Höhepunkt einer Dänemark-Reise wird.
Nyhavn Kopenhagen: Das ikonische Wahrzeichen von Kopenhagen
Nyhavn Kopenhagen, auf Dänisch einfach „Nyhavn“ (wörtlich „Neuer Hafen“), ist der wohl bekannteste Kanal der Stadt und eines der wichtigsten Wahrzeichen von Kopenhagen. Der knapp 400 m lange Hafenarm verbindet das historische Zentrum nahe dem Kongens Nytorv mit dem Hafenbecken des Øresund und wirkt wie eine Bühne für das dänische Lebensgefühl: lässig, maritim und erstaunlich gemütlich, obwohl hier täglich Tausende von Menschen unterwegs sind.
Der Kanal wird beiderseits von farbenfrohen Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert gesäumt. Viele davon beherbergen heute Restaurants, Bars und Cafés mit dicht an dicht stehenden Tischen unter großen Sonnenschirmen. Entlang der Kaikanten liegen historische Holzschiffe, einige davon als Museumsschiffe unter Denkmalschutz. Die offizielle Tourismusorganisation „VisitDenmark“ beschreibt Nyhavn als „eine der beliebtesten Postkartenansichten Dänemarks“, während „Wonderful Copenhagen“, das Tourismusbüro der Hauptstadtregion, den Ort als „lebendigen Treffpunkt von Einheimischen und Besuchern“ einordnet.
Für Reisende aus Deutschland ist Nyhavn zudem ein idealer Einstieg in die Stadt: zentral gelegen, gut zu Fuß erreichbar und eingebettet zwischen anderen Highlights wie der Flaniermeile Strøget, dem Königlichen Theater und dem modernen Hafenquartier. Wer hier ankommt, hat sofort das Gefühl, mitten in Kopenhagen gelandet zu sein – ohne lange Anlaufzeit.
Geschichte und Bedeutung von Nyhavn
Die Geschichte von Nyhavn beginnt im 17. Jahrhundert, in einer Phase, in der Dänemark eine bedeutende Seemacht in Nordeuropa war. Im Auftrag des dänischen Königs Christian V. wurde der Kanal als künstlicher Hafen zwischen 1670 und 1673 ausgehoben. Er sollte eine direkte Verbindung zwischen dem Hafen und dem damals neu angelegten Platz Kongens Nytorv („Neuer Königlicher Platz“) schaffen und damit den Warenverkehr in die Stadt erleichtern.
Zum Vergleich: Nyhavn wurde fertiggestellt, als es das Deutsche Reich noch gar nicht gab; es entstand rund 200 Jahre vor der Reichsgründung 1871. Entsprechend alt sind viele der Häuser, die heute als Restaurants oder Wohnungen dienen. Laut dem Kopenhagener Stadtmuseum stammen die ältesten Gebäude an Nyhavn aus den 1680er-Jahren, wobei sie im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und modernisiert wurden.
Ursprünglich war Nyhavn ein geschäftiger Handelshafen. Schiffe aus aller Welt löschten hier ihre Ladung – von Fisch und Getreide bis hin zu exotischen Gewürzen. Gleichzeitig war die Gegend ein raues Viertel, in dem Seeleute, Tavernen, Bordelle und einfache Herbergen das Bild prägten. Die dänische Kultur- und Stadtgeschichtsforschung beschreibt Nyhavn dieser Zeit als „Ort harter Arbeit und harter Vergnügungen“.
Im 19. Jahrhundert begann sich das Gesicht des Hafens langsam zu verändern. Mit dem Aufkommen größerer Schiffe verlagerte sich der kommerzielle Schiffsverkehr an andere Teile des Hafens, und Nyhavn verlor seine Bedeutung als Umschlagplatz. Für die Stadtplanung war dies allerdings eine Chance: Schritt für Schritt wurden die Häuser saniert, und der Kanal entwickelte sich mehr und mehr zu einem Wohn- und Vergnügungsviertel.
Eine besondere Rolle spielt Nyhavn in der dänischen Literaturgeschichte: Der berühmte Märchenautor Hans Christian Andersen lebte zeitweise in mehreren Häusern direkt am Hafen, unter anderem in den Hausnummern 18, 20 und 67. Die Kulturinstitutionen in Kopenhagen heben hervor, dass einige seiner bekanntesten Werke – darunter „Die kleine Meerjungfrau“ – in oder nahe Nyhavn entstanden sein sollen. Auch wenn sich genaue Schreiborte nicht immer eindeutig nachweisen lassen, ist Nyhavn fest mit dem Bild Andersens verknüpft und wird in offiziellen Stadtführungen regelmäßig als „Märchenhafen“ Kopenhagens dargestellt.
Der Wandel vom Arbeits- zum Freizeitort wurde im 20. Jahrhundert schließlich konsequent: In den 1970er- und 1980er-Jahren begannen Stadt und Denkmalschutzbehörden, die historischen Fassaden gezielt zu renovieren und den Autoverkehr einzuschränken. Heute ist Nyhavn Fußgängerzone auf der Südseite und verkehrsberuhigt auf der Nordseite. Die dänische Denkmalschutzbehörde (Slots- og Kulturstyrelsen) führt zahlreiche Gebäude in Nyhavn als schützenswerte Kulturdenkmale.
Kulturell gesehen steht Nyhavn beispielhaft für die erfolgreiche Transformation historischer Hafenquartiere in Europa – ähnlich wie die Speicherstadt in Hamburg oder die HafenCity, wenngleich Nyhavn deutlich kleiner und älter ist. Der Ort zeigt, wie sich historische Substanz, touristische Nutzung und Alltagsleben kombinieren lassen, ohne das Ambiente zu zerstören.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch ist Nyhavn ein dichtes Ensemble typischer dänischer Stadthäuser aus der Barock- und Frühklassikzeit. Die meisten Gebäude sind relativ schmale, mehrstöckige Giebelhäuser, die direkt aneinandergebaut sind. Viele besitzen ein steiles Satteldach, kleine Dachgauben und schlichte Stuckverzierungen – typische Merkmale nordeuropäischer Hafenarchitektur des 17. und 18. Jahrhunderts.
Charakteristisch sind die kräftigen Fassadenfarben: Gelb, Rot, Blau, Grün – die Palette wirkt wie aus einem Kinderbuch. Fachzeitschriften für Architektur und Stadtgestaltung betonen, dass die heute sichtbaren Farbtöne aus dem 20. Jahrhundert stammen und auf historischen Vorbildern basieren. Sie wurden im Zuge der Sanierungen bewusst so gewählt, dass sie das Bild eines lebhaften, maritimen Viertels unterstützen. Die Farbpracht erinnert viele Besucher an die Bryggen-Häuser in Bergen (Norwegen), ist aber klar im dänischen Kontext verwurzelt.
Ein wichtiges visuelles Element sind die Holzschiffe im Kanal. Entlang der nördlichen Kaimauer liegt eine Reihe historischer Segel- und Motorboote, die teilweise in den 1890er- bis 1930er-Jahren gebaut wurden und heute als Museumsschiffe fungieren. Die Stadt Kopenhagen und maritime Stiftungen haben sich zum Ziel gesetzt, mit dieser Flotte das nautische Erbe der Stadt im Alltag sichtbar zu halten. So entsteht eine Art „Freilichtmuseum“ auf dem Wasser, das ohne Eintritt zugänglich ist.
Auch die Pflasterung und Details wie Poller, Laternen und Treppen zum Wasser tragen zum historischen Charakter bei. Wer aufmerksam schaut, entdeckt alte Hausnummernschilder, schmiedeeiserne Balkone und restaurierte Holztüren, die von einer Zeit erzählen, in der Nyhavn noch weniger touristisch war. Stadtführungen und Architekturführungen weisen darauf hin, dass gerade diese kleinen Details das Ensemble authentisch wirken lassen – trotz der heute dominierenden Gastronomie.
Künstlerisch ist Nyhavn seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Dänische Kunstmuseen bewahren zahlreiche Gemälde, die Nyhavn in verschiedenen Epochen zeigen, vom rauen Arbeiterhafen bis zur romantisierten Ansicht. In den letzten Jahren haben auch Street-Fotograf:innen und Reise-Influencer Nyhavn für sich entdeckt; die bunten Fassaden und Spiegelungen im Wasser gehören zu den meistfotografierten Motiven Kopenhagens.
Besonders markant ist die Perspektive vom Ende des Kanals am großen Hafenbecken: Von hier aus ergibt sich der klassische Blick auf die farbige Häuserreihe an der Südseite, der auf unzähligen Postkarten und Reiseführern abgebildet ist. Der Reiseführer-Verlag Marco Polo beschreibt diese Ansicht als „Kopenhagens Inbegriff“ – wer das Bild kennt, erkennt die Stadt sofort wieder.
In unmittelbarer Nähe von Nyhavn findet sich zudem ein Stück moderner Architekturgeschichte: die Königliche Oper auf der gegenüberliegenden Hafenseite und das moderne Schauspielhaus des Königlich Dänischen Theaters liegen nur wenige Gehminuten entfernt. So bildet Nyhavn einen Übergang zwischen der historischen Innenstadt und den zeitgenössischen Kulturstätten am Wasser.
Nyhavn Kopenhagen besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist Nyhavn leicht in eine Städtereise nach Kopenhagen integrierbar. Die folgende Übersicht bündelt praktische Informationen – vom Weg in die dänische Hauptstadt bis zu typischen Fragen rund um Sprache, Zahlungsmittel und Einreise.
- Lage und Anreise
Nyhavn liegt im Herzen von Kopenhagen, etwa 1 km östlich vom Rathausplatz (Rådhuspladsen). Der nächstgelegene große Platz ist Kongens Nytorv, von dem aus der Kanal in Richtung Hafen verläuft. Die U-Bahn-Station „Kongens Nytorv“ (Linien M1, M2, M3 und M4) befindet sich nur wenige Gehminuten entfernt; damit ist Nyhavn direkt an das moderne Metrosystem der Stadt angeschlossen.
Aus Deutschland ist Kopenhagen auf mehreren Wegen gut erreichbar:
Per Flugzeug: Ab Frankfurt (FRA), München (MUC), Berlin (BER), Düsseldorf (DUS) und Hamburg (HAM) gibt es in der Regel tägliche Direktflüge zum Flughafen Kopenhagen-Kastrup (CPH). Die Flugzeit liegt je nach Abflugort meist zwischen 1,5 und 2 Stunden. Vom Flughafen fährt die Metro-Linie M2 in etwa 15 Minuten direkt nach „Kongens Nytorv“, von dort sind es noch wenige Minuten zu Fuß nach Nyhavn.
Per Bahn: Kopenhagen ist von Deutschland aus per Fernzug erreichbar, häufig mit einem Umstieg, zum Beispiel in Hamburg. Die Deutsche Bahn und die Dänische Staatsbahn (DSB) bieten Verbindungen an, die je nach Abfahrtsort zwischen rund 4,5 und 9 Stunden dauern können. Vom Hauptbahnhof (København H) gelangt man mit S-Bahn oder Metro weiter in Richtung Innenstadt; eine Fahrt bis „Kongens Nytorv“ dauert üblicherweise unter 15 Minuten.
Per Auto: Mit dem Pkw führt die klassische Route aus Nord- und Westdeutschland über die Autobahn E45/E20 Richtung Flensburg–Jütland–Fünen–Seeland, inklusive Storebælt-Brücke, oder über die Vogelfluglinie mit Fährverbindung (z. B. Puttgarden–Rødby). In Dänemark gibt es Maut für bestimmte Brücken; deutsche Auto- und ADAC-Informationsdienste weisen auf die gebührenpflichtige Querung des Großen Belt und der Øresund-Verbindung hin. In Kopenhagen selbst ist es ratsam, das Auto in einem Parkhaus zu lassen, da Parken im Zentrum kostenpflichtig und streng geregelt ist.
- Öffnungszeiten
Nyhavn als öffentlicher Raum ist rund um die Uhr zugänglich. Es handelt sich um eine Straße mit Hafenpromenade, die nicht abgeschlossen wird. Die Öffnungszeiten betreffen daher vor allem Restaurants, Bars und Ausflugsboote. Diese variieren je nach Saison und Wochentag: Im Sommer sind viele Betriebe bis spät in den Abend geöffnet, während im Winter teilweise früher geschlossen wird.
Einige Reedereien bieten Hafenrundfahrten an, die an Nyhavn starten. Saisonale Fahrpläne und Ticketzeiten können sich ändern, etwa witterungsbedingt oder bei Veranstaltungen. Es empfiehlt sich, die aktuellen Informationen direkt bei den Veranstaltern oder über die offizielle Tourismus-Website von Kopenhagen zu prüfen. Generell gilt: „Öffnungszeiten können variieren – am besten kurz vor dem Besuch online bei Nyhavn Kopenhagen beziehungsweise den jeweiligen Anbietern nachsehen.“
- Eintritt
Der Zugang zu Nyhavn selbst ist kostenlos. Kosten entstehen nur für optionale Angebote wie Gastronomie, Schiffstouren oder Führungen. Hafenrundfahrten ab Nyhavn werden im Marktumfeld regelmäßig im zweistelligen Eurobereich angeboten; die genauen Preise variieren je nach Anbieter, Saison und Dauer der Tour. Für eine grobe Orientierung: Viele klassische Kanalfahrten in Kopenhagen bewegen sich meist in einem moderaten Preisrahmen, vergleichbar mit Stadtrundfahrten in anderen europäischen Großstädten.
Da Anbieter ihre Tarife an Nachfrage, Saison und Währungskurs anpassen können, sollte man vor Ort oder vorab online aktuelle Preise in Euro (€) und dänischen Kronen (DKK) prüfen.
- Beste Reisezeit und Tageszeit
Nyhavn ist ganzjährig attraktiv, wirkt aber je nach Jahreszeit völlig unterschiedlich. Reiseführer wie GEO Saison oder das ADAC Reisemagazin betonen die besondere Stimmung im Sommer, wenn die Terrassen voll besetzt sind und das Leben sich bis spät in den Abend draußen abspielt. Zwischen Mai und September sind die Chancen auf angenehme Temperaturen und lange Tage besonders hoch.
Im Winter hingegen zeigt Nyhavn eine ruhigere, beinahe intime Seite. In der Adventszeit sind häufig Weihnachtslichter und saisonale Dekorationen zu sehen, gelegentlich auch kleine Weihnachtsmärkte in der Nähe. Die niedrige Wintersonne sorgt für warmes Licht auf den Fassaden, und in den Innenräumen der Restaurants ist es gemütlich – „Hygge“ im besten Sinne.
Unabhängig von der Jahreszeit sind zwei Tageszeiten besonders empfehlenswert:
Früher Morgen: Wer Nyhavn nahezu ohne Menschen erleben möchte, sollte früh kommen. Dann sind viele Cafés zwar noch geschlossen, aber das Licht ist weich, die Boote liegen ruhig im Wasser, und Fotograf:innen finden oft ideale Bedingungen.
Später Nachmittag bis Sonnenuntergang: In dieser Zeit füllt sich die Promenade, und die Stimmung wird lebhaft. Die tief stehende Sonne kann – abhängig von Wetter und Jahreszeit – eindrucksvolle Farben erzeugen. Viele Besucher genießen hier ein Getränk, bevor sie weiterziehen.
- Sprache, Zahlung und Trinkgeld
In Kopenhagen ist Dänisch Amtssprache, doch Englisch wird in der Regel sehr gut gesprochen. Viele Beschäftigte in Gastronomie und Tourismus beherrschen Englisch fließend; Deutsch wird vereinzelt ebenfalls verstanden, aber nicht überall. Für Reisende aus Deutschland ist Englisch daher meist die bequemste Kommunikationssprache.
Beim Bezahlen ist Dänemark ausgesprochen kartenfreundlich. Kreditkarten (Visa, Mastercard) werden breit akzeptiert, ebenso moderne mobile Bezahllösungen wie Apple Pay und Google Pay. Klassische deutsche Girokarten können je nach Bank und System funktionieren, sollten aber nicht als einziges Zahlungsmittel eingeplant werden. In einigen Fällen ist eine Kreditkarte mit PIN erforderlich.
Bargeld in Form von dänischen Kronen (DKK) wird zwar weiterhin genutzt, doch viele Kopenhagener zahlen auch Kleinbeträge mit Karte. Ein Wechsel von größeren Summen in bar ist meist nicht notwendig, solange eine funktionsfähige Karte vorhanden ist.
Die Trinkgeldkultur unterscheidet sich etwas von der deutschen. Serviceentgelte sind oft bereits im Preis enthalten, und ein Trinkgeld ist nicht zwingend erwartet. Dennoch ist ein kleines Extra von etwa 5 bis 10 Prozent bei gutem Service üblich und wird geschätzt. Aufrunden des Betrags bei der Kartenzahlung ist problemlos möglich.
- Einreisebestimmungen und Gesundheit
Dänemark ist Mitglied der Europäischen Union und Teil des Schengen-Raums. Für deutsche Staatsbürger genügt in der Regel ein gültiger Personalausweis oder Reisepass zur Einreise. Da sich Vorgaben ändern können, gilt: Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen sowie eventuelle Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.
Für medizinische Versorgung gilt: Innerhalb der EU können Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) in der Regel medizinische Notfallbehandlungen in Anspruch nehmen. Dennoch empfehlen viele Verbraucherzentralen und Reiseexperten eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung, insbesondere wegen möglicher Rücktransportkosten.
Die Zeitverschiebung ist einfach: Dänemark liegt wie Deutschland in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ), im Sommer gilt ebenfalls die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Es besteht daher keine Zeitverschiebung – hilfreich für die Reiseplanung und das Organisieren von An- und Abreise.
Warum Nyhavn auf jede Kopenhagen-Reise gehört
Nyhavn ist mehr als ein hübsches Fotomotiv – der Ort bündelt vieles, was Kopenhagen als Stadt so attraktiv macht. Hier treffen Geschichte, Meer, Kulinarik und Alltagsleben aufeinander, ohne dass es künstlich wirkt. Gerade für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland, die Kopenhagen oft als Wochenend- oder Kurztripziel wählen, bietet Nyhavn einen perfekten Einstieg in die Stadt.
Zum einen ist da die Atmosphäre: Der Mix aus historischem Kopfsteinpflaster, bunten Giebelhäusern und segelnden Oldtimern vermittelt sofort ein Gefühl von maritimem Erbe. Gleichzeitig ist Nyhavn ein moderner Treffpunkt. Studierende, Büroangestellte und Touristen sitzen nebeneinander auf den Kaimauern, trinken Kaffee oder ein dänisches Bier und beobachten das Treiben auf dem Wasser. Das dänische Wort „hygge“, das schwer zu übersetzen ist und für gemütliche, glückliche Momente steht, lässt sich hier unmittelbar nachempfinden.
Zum anderen ist Nyhavn ein idealer Ausgangspunkt, um Kopenhagen zu Fuß oder per Boot zu erkunden. Direkt von hier starten viele Kanaltouren, die an wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen – darunter die Oper, das moderne Schauspielhaus, die Kleine Meerjungfrau, das alternative Freistadtviertel Christiania und das Schloss Christiansborg. Wer nur wenige Tage in der Stadt hat, kann mit einer solchen Tour einen guten Überblick gewinnen.
Auch gastronomisch lohnt sich ein Stopp in Nyhavn. Die Dichte an Restaurants ist hoch, und viele Lokale bieten klassische dänische Gerichte an – von Smørrebrød (belegten Butterbroten) über Fischgerichte bis hin zu moderner skandinavischer Küche. Reiseführer und Verbrauchermedien weisen allerdings darauf hin, dass Nyhavn durch seine Lage und Popularität nicht immer die günstigste Option ist; wer Wert auf ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legt, kann Nyhavn für ein Getränk und die Aussicht nutzen und für ein ausgedehntes Essen in benachbarte Viertel wie Indre By oder Vesterbro ausweichen.
Für Familien bietet der breite, weitgehend autofreie Bereich an der Südseite eine relativ entspannte Umgebung, in der Kinder sich bewegen können, ohne dass ständig Autoverkehr droht. Trotzdem sollten Eltern die Nähe zum Wasser im Blick behalten, insbesondere bei kleineren Kindern.
Einen zusätzlichen Reiz für kulturinteressierte Reisende liefert die Verbindung zu Hans Christian Andersen und zur dänischen Literatur- und Theatergeschichte. Viele Themenführungen in Kopenhagen integrieren Nyhavn als Station, an der über das Leben der Künstler, die Rolle der Seefahrt und die Entwicklung der Stadt gesprochen wird. Für deutschsprachige Gäste werden regelmäßig Führungen angeboten, häufig auf Deutsch oder Englisch.
Schließlich ist Nyhavn auch ein Fixpunkt für Fotograf:innen und Social-Media-affine Reisende aus dem DACH-Raum. Die ikonische Ansicht des Kanals gehört für viele zu den „Pflichtmotiven“ einer Kopenhagen-Reise – ähnlich wie das Brandenburger Tor in Berlin oder der Markusplatz in Venedig. Wer zur richtigen Zeit kommt, etwa früh morgens oder kurz nach Sonnenuntergang, kehrt fast zwangsläufig mit eindrucksvollen Bildern zurück.
Nyhavn Kopenhagen in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
Auf Social Media ist Nyhavn längst ein Star: Unter dem Hashtag #Nyhavn finden sich zahllose Fotos und Videos, die die wechselnden Stimmungen des Kanals einfangen – vom Sommerabend mit Straßenmusik bis zum ruhigen Wintermorgen. Für Reisende aus Deutschland kann ein Blick in diese Kanäle eine gute Ergänzung zur klassischen Reiseplanung sein, um ein Gefühl für aktuelle Trends, typische Perspektiven und wenig bekannte Blickwinkel zu bekommen.
Nyhavn Kopenhagen — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Nyhavn Kopenhagen
Wo liegt Nyhavn Kopenhagen genau?
Nyhavn liegt im Zentrum von Kopenhagen in Dänemark, zwischen dem Platz Kongens Nytorv und dem Hafenbecken des Øresund. Der Kanal ist zu Fuß bequem von der Altstadt aus erreichbar, die nächstgelegene Metro-Station ist „Kongens Nytorv“.
Wie alt ist Nyhavn und warum heißt der Kanal „Neuer Hafen“?
Nyhavn wurde im 17. Jahrhundert im Auftrag von König Christian V. angelegt und um 1673 fertiggestellt. Der Name „Neuer Hafen“ bezog sich damals auf die neue künstliche Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem Hafen – heute ist der Name geblieben, obwohl der Kanal längst historisch ist.
Was macht Nyhavn für Besucher aus Deutschland besonders attraktiv?
Für Reisende aus Deutschland vereint Nyhavn mehrere Vorteile: eine zentrale Lage, ein fotogenes Ensemble aus historischen Häusern und Schiffen, zahlreiche Cafés und Restaurants sowie den Startpunkt vieler Hafenrundfahrten. Gleichzeitig vermittelt der Ort ein authentisches Gefühl für die maritime Geschichte und die entspannte „Hygge“-Kultur Kopenhagens.
Ist Nyhavn ganzjährig ein gutes Reiseziel?
Ja, Nyhavn ist das ganze Jahr über sehenswert. Im Sommer herrscht lebhaftes Treiben mit vollen Terrassen und langer Abendsonne, im Winter bietet der Kanal eine ruhigere, stimmungsvolle Atmosphäre mit warm beleuchteten Innenräumen. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, die beste Reisezeit hängt daher von den persönlichen Vorlieben ab.
Wie erreicht man Nyhavn am besten ohne Auto?
Vom Flughafen Kopenhagen-Kastrup führt die Metro-Linie M2 direkt zur Station „Kongens Nytorv“, von der aus es nur wenige Minuten zu Fuß nach Nyhavn sind. Vom Hauptbahnhof (København H) gelangt man mit S-Bahn, Bus oder Metro innerhalb von etwa 10 bis 15 Minuten in die Nähe des Kanals. Im Zentrum sind die Wege kurz, viele Besucher gehen einfach zu Fuß.
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