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Nvidia Aktie: Rückkaufrahmen wächst auf 235 Milliarden

Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 12:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Schwache US-Arbeitsmarktdaten stützten Nvidia; zugleich stellte der Konzern eine Sicherheitssoftware vor und erweiterte seine Rückkaufautorisierung.

Bauhaus-Poster-Illustration mit geometrischen Formen in Primärfarben, abstraktem KI-Kopf mit Schaltkreisen und Chips auf cremeweißem Hintergrund im Modernismus-Stil der 1920er
Nvidia US67066G1040 KI-Abstraktion als geometrisches Bauhaus-Poster in leuchtenden Primärfarben mit abstrakten Schaltkreiselementen Illustration mit AI erstellt.

Schwächere US-Konjunkturdaten haben dem Technologiesektor zum Ende der Handelswoche neuen Auftrieb gegeben. Am Freitag profitierten Halbleiterwerte von der Erwartung einer anhaltend lockeren Zinspolitik. Medienberichten zufolge kletterte die Aktie von Nvidia im Tagesverlauf auf ein neues Rekordhoch und entwickelte sich damit besser als der breite Markt.

Auslöser der Kursgewinne waren hinter den Schätzungen zurückgebliebene US-Arbeitsmarktdaten. Diese Zahlen dämpften Befürchtungen hinsichtlich baldiger Zinserhöhungen spürbar. Infolgedessen gaben die Renditen von US-Staatsanleihen nach, was zinssensiblen Technologiewerten zusätzlichen Spielraum verschaffte. Halbleiteraktien übernahmen dabei die Führung der branchenweiten Rally.

Sicherheitsplattform für autonome KI-Agenten

Parallel zur Entwicklung an den Finanzmärkten treibt das Unternehmen seine Produktpalette weiter voran. Am 28. September kündigte Nvidia den Start der Open Agent Safety Platform an. Das neue Softwaresystem soll die Kontrolle und Absicherung automatisierter Einheiten verbessern.

Die Neuentwicklung führt die OpenShell-Software und das Referenzdesign Sentry zusammen. Diese Kombination soll Governance und Überwachung für sogenannte KI-Agenten von der Testphase bis zur Bereitstellung gewährleisten. Damit reagiert der Chiphersteller auf steigende Anforderungen an den sicheren Betrieb autonomer Softwareanwendungen.

Milliarden für langfristige Aktienrückkäufe

Unterstützung für den Kapitalmarkt kommt zudem von der Unternehmensführung selbst.

Mit diesem Beschluss wächst die verbleibende Autorisierung für den Rückkauf eigener Papiere auf insgesamt 235 Milliarden $. Der Konzern gab bekannt, dass dieser Rahmen über das Geschäftsjahr hinweg ausgeschöpft werden soll, welches am 30. Januar 2028 endet.

Im Börsenhandel schlug sich das Zusammenspiel aus Marktstimmung und Unternehmensnachrichten positiv nieder. Am Freitag ging die Aktie bei 207,85 Euro aus dem Handel, was einem Zuwachs von 1,1 Prozent entsprach.

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