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Metallic Minerals Aktie: CEO signalisiert Dialog mit Southern Ute

Veröffentlicht am: 31.08.2026 um 14:07 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Metallic Minerals will Einwände der Southern Ute berücksichtigen, während Newmont investiert und das US-Energieministerium La Plata unterstützt.

Metallic Minerals sucht Dialog nach Widerstand gegen La-Plata-Projekt
Ein Geologe untersucht Gesteinsproben auf einer modernen Bergbau-Explorationsstätte in einer bergigen Landschaft. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Dialogbereitschaft nach Widerstand der Southern Ute

Am Freitag äußerte sich Greg Johnson, CEO von Metallic Minerals, erstmals zu dem wachsenden Widerstand gegen das Explorationsvorhaben im La Plata Canyon in Colorado. Er betonte, dass sich das Projekt La Plata noch in einer frühen Phase befinde und bisher keine spezifische Abbaumethode ausgewählt wurde. Johnson versprach zudem, die Bedenken der Southern Ute Indian Tribe in die künftige Planung einzubeziehen.

Vorausgegangen war am 18. August eine formelle Ablehnung des Vorhabens durch den Stammesrat. Die Southern Ute sehen durch das rund 19 Quadratmeilen umfassende Explorationsgebiet ihre vertraglich geschützten Rechte aus dem Brunot-Abkommen von 1874 verletzt. Neben den rechtlichen Ansprüchen äußerten die Stammesvertreter Sorgen hinsichtlich der lokalen Wasserqualität, die durch die Bergbauaktivitäten gefährdet sein könnte.

Unterstützung durch Industriepartner und staatliche Forschung

Trotz der lokalen Spannungen erfährt das Projekt auf industrieller Ebene weiterhin Rückhalt. Am 13. August festigte der Bergbauriese Newmont Corporation seine Position bei Metallic Minerals durch die Ausübung von Bezugsrechten.

Der Konzern erwarb dabei rund 3,2 Millionen Einheiten und hält somit weiterhin einen Anteil von 9,2 Prozent an dem Explorer. Medienberichten zufolge erhielt das Unternehmen zudem am Mittwoch eine Heraufstufung seines technischen Ratings von zuvor „Verkaufen“ auf „Halten“.

Flankiert wird die Exploration durch wissenschaftliches Interesse der US-Regierung. Das La-Plata-Projekt wurde Ende Juli vom US-Energieministerium als Teststandort für die „Genesis Mission“ ausgewählt.

Hierbei handelt es sich um eine Forschungsinitiative, die künstliche Intelligenz nutzt, um die Suche nach kritischen Mineralien zu optimieren. Diese Einbindung unterstreicht die potenzielle strategische Bedeutung des Standorts für die Rohstoffversorgung, auch wenn die operative Umsetzung vor Ort nun unter verstärkter Beobachtung steht.

Ressourcen-Update im Firmenverbund und Ausblick

Innerhalb der Metallic Group of Companies gab es zuletzt auch Fortschritte bei der Schwestergesellschaft Stillwater Critical Minerals. Diese meldete am Donnerstag eine aktualisierte Ressourcenschätzung für das Projekt Stillwater West in Montana. Die abgeleiteten Ressourcen belaufen sich dort auf 805,1 Millionen Tonnen bei einem Nickel-Äquivalent von 0,34 Prozent.

Metallic Minerals selbst hatte bereits im Juni eine Privatplatzierung abgeschlossen, die einen Bruttoerlös von über 10,2 Millionen kanadischen Dollar einbrachte. Diese Mittel sind primär für die weiteren Arbeiten an den Projekten La Plata und Keno Silver vorgesehen.

Anleger blicken nun auf den 2. Dezember, wenn das Unternehmen voraussichtlich seine nächsten Quartalsergebnisse vorlegen wird. Bis dahin dürfte die Entwicklung des Dialogs mit den indigenen Vertretern in Colorado ein wesentlicher Faktor für die weitere Bewertung der Projektfortschritte bleiben.

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