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Many Peaks Minerals Aktie: Goldzone um 70 Prozent vertieft

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 13:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Neue Bohrdaten von Many Peaks Minerals bestätigen Goldvererzung in über 900 Metern Tiefe und eröffnen eine zusätzliche Untertagebau-Option.

Many Peaks Minerals: Goldzone in der Tiefe deutlich erweitert
Ein offener Tagebau in einer sonnigen, zerklüfteten Landschaft mit tiefen geologischen Schichten und Erdaushub. Illustration mit AI erstellt.

Die Aktie von Many Peaks Minerals legt heute um 11 Prozent zu und klettert auf 0,9150 AUD. Auslöser für das deutliche Kursplus sind neue Bohrergebnisse aus Westafrika. Am Ferké-Projekt in der Elfenbeinküste konnte das Explorationsunternehmen die bekannte Goldmineralisierung auf der Ouarigue-Lagerstätte um 70 Prozent in die Tiefe erweitern. Diamantkernbohrungen bestätigten das Vorkommen weit unterhalb der bisher nachgewiesenen Zonen.

Die neuen Erkenntnisse stärken das geologische Profil des Projekts spürbar. Für das Unternehmen bedeutet die Ausdehnung der mineralisierten Zone eine fundamentale Neubewertung des Ressourcenpotenzials. Marktteilnehmer reagieren positiv auf die Bestätigung, dass die goldführenden Strukturen auch in tieferen Gesteinsschichten intakt bleiben.

Bestätigung der Goldzone in großer Tiefe

Die durchgeführten Erweiterungsbohrungen reichen Medienberichten zufolge in eine vertikale Tiefe von mehr als 900 Metern. Zuvor war die Ausdehnung der Goldzone lediglich bis in eine Tiefe von 540 Metern gesichert. Die Bohrungen belegen damit, dass sich das Erzvorkommen über den alten Grenzbereich hinaus in den Untergrund fortsetzt.

Das Vorhaben gewinnt durch diese vertikale Bestätigung erheblich an Substanz. Für Explorationsprojekte dieser Art ist der Nachweis beständiger Gesteinsformationen in der Tiefe eine wichtige Voraussetzung für spätere Abbaupläne.

Zu den markantesten Treffern der Bohrungen zählt ein Abschnitt von 116,5 Metern mit 1,76 Gramm Gold je Tonne ab 969,5 Metern Tiefe. Dieser Kernabschnitt enthielt zudem eine noch reichhaltigere Teilzone, die das Vorkommen hochgradiger Vererzungen im tieferen Bereich untermauert.

Derartige Zonen mit hochgradigem Material sind für Minenentwickler von großer Bedeutung. Sie verbessern die Wirtschaftlichkeit künftiger Erzvorkommen und können als Startpunkte für den späteren Abbau dienen.

Zwei getrennte Entwicklungswege für das Projekt

In einem weiteren Bohrloch traf das Explorationsteam auf einen Abschnitt von 116,0 Metern mit 2,78 Gramm Gold je Tonne ab 524 Metern Tiefe. Auch dieser Bohrkern wies einen besonders dichten Teilbereich mit deutlich höheren Konzentrationen auf.

Aufgrund der Bestätigung von Tiefenlage und Erzgehalt leitet Many Peaks Minerals eine Scoping-Studie für einen möglichen Untertagebau ein. Diese Untersuchung läuft parallel zu den laufenden Vor-Machbarkeitsarbeiten für einen Tagebau. Damit eröffnen sich für das Projekt zwei eigenständige Entwicklungsoptionen, die das operative Spektrum erweitern.

Marktreaktion und Ausblick

Am Montag hatte das Papier noch bei 0,8250 AUD geschlossen, bevor die Veröffentlichung der Bohrergebnisse die Nachfrage ankurbelte. Die Anleger honorieren vor allem die erweiterte Projektperspektive durch die zusätzliche Option eines Untertagebaus. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf dürften die Ergebnisse der eingeleiteten Scoping-Studie sowie Fortschritte bei der bestehenden Tagebauplanung sein.

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