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Main Capital Aktie: SBA genehmigt höhere Kreditkapazität

Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 16:55 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Main Street Capital meldet einen höheren geschätzten NAV je Aktie und erhält eine SBA-Genehmigung zur Erweiterung der Kreditkapazität.
Modernes, sonnendurchflutetes Bürogebäude, das finanzielle Stabilität und Wachstum symbolisiert. Illustration mit AI erstellt.

Ein Anstieg beim Portfoliowert und solide Ertragszahlen prägen das dritte Quartal von Main Street Capital. Die Investmentgesellschaft legte heute vorläufige Kennzahlen für das per Ende September abgeschlossene Jahresviertel vor.

Demnach stieg der geschätzte Nettoinventarwert (NAV) je Aktie auf 34,18 bis 34,26 $, verglichen mit 33,92 $ zum 30. Juni. Dieser Zuwachs gelang der Gesellschaft trotz der im September ausgeschütteten Sonderdividende von 0,30 $ je Aktie.

An der Börse reagierten die Anleger erfreut auf die vorläufigen Zahlen. Im heutigen Handel legte die Aktie um 1,9 Prozent zu und kletterte auf 48,91 €. Damit notiert der Titel 1,3 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 48,26 €.

Solide Ertragserwartung und höhere Kreditfazilität

Für das dritte Quartal 2026 stellte das Unternehmen zudem vorläufige Ertragsspannen in Aussicht. Das Net Investment Income (NII) beziffert Main Street Capital auf voraussichtlich 0,87 bis 0,91 $ je Aktie. Für das bereinigte Net Investment Income (DNII) prognostiziert das Management einen Wert zwischen 0,94 und 0,98 $ je Anteilsschein.

Parallel dazu stärkte das Finanzierungsunternehmen seinen Spielraum für künftige Investitionen. Die US-Behörde Small Business Administration (SBA) erteilte die Genehmigung, die Debenture-Kreditkapazität des Main Street Mezzanine Fund im Rahmen des SBIC-Programms um 75,0 Millionen $ aufzustocken. Das Gesamtrahmenvolumen wächst dadurch auf 250,0 Millionen $ an.

Rege Kreditvergabe im dritten Quartal

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Gesellschaft Einblick in die operative Entwicklung ihres Segments für Privatkredite gegeben. Demnach beliefen sich die neu vereinbarten oder aufgestockten Zusagen im dritten Quartal auf 157,2 Millionen $. Die tatsächlich ausgereichten Finanzierungen beliefen sich auf Anschaffungskostenbasis auf 162,0 Millionen $.

Zum Stichtag am 30. September umfasste dieses Kreditportfolio damit Anschaffungskosten von rund 2,1 Milliarden $, verteilt über 86 Portfoliounternehmen.

Auf Analystenseite hatte Melissa Wedel von der UBS das Papier am 9. Oktober näher beleuchtet. Die Expertin behielt ihre neutrale Einstufung bei, passte jedoch das Kursziel von 62 auf 57 $ nach unten an. Die finalen, detaillierten Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 plant Main Street Capital am 5. November vorzulegen, gefolgt von einer Telefonkonferenz für Investoren am 6. November.

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