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Lockheed Martin Aktie: Dividende steigt, Abfangjäger kommt

Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 22:38 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Ausschüttung steigt zum 24. Mal in Folge; zugleich tritt Lockheed Martin mit PAC-3 Edge im Wettbewerb der US-Armee an.

Geometrisches Retro-Poster mit stilisierter Rakete und großem Schriftzug DEFENSE
Bauhaus-Poster für Lockheed Martin, ISIN US5398301094, mit geometrischer Rakete und dem Wort DEFENSE Illustration mit AI erstellt.

Lockheed Martin erhöht zum 24. Mal in Folge die Dividende und stellt parallel einen neuen Abfangflugkörper vor. Beide Meldungen kamen am Freitagabend, und sie ergänzen sich: Der Konzern belohnt Aktionäre und wirbt zugleich um einen Großauftrag der US-Armee.

Dividende steigt auf 3,60 Dollar

Der Verwaltungsrat hat für das vierte Quartal 2026 eine Dividende von 3,60 Dollar je Aktie beschlossen. Das sind 0,15 Dollar mehr als im Vorquartal. Ausgezahlt wird am 31. Dezember 2026 an Aktionäre, die am 1. Dezember im Register stehen.

Der Konzern verweist auf seine "disziplinierte und dynamische Kapitalallokation". Gleichzeitig investiere er weiter in Programme, die den Auftragsbestand treiben. Dass die Dividende nun das 24. Jahr in Folge steigt, unterstreicht die Verlässlichkeit der Ausschüttungen.

PAC-3 Edge soll Hyperschallraketen abfangen

Der neue Abfangflugkörper PAC-3 Edge ist Teil des Future-Interceptor-Programms der US-Armee, in dem Lockheed Martin gegen Wettbewerber antritt. Die Armee hat den Konzern bereits in die nächste Entwicklungsstufe vorrücken lassen. Das Unternehmen wertet dies als Vertrauensbeweis in seine Erfahrung bei integrierter Luft- und Raketenabwehr.

Technisch baut das System auf dem erprobten PAC-3 MSE auf. Herzstück ist ein neu entwickelter Suchkopf aus dem hauseigenen Strigo Product Center, in das Lockheed Martin 250 Millionen Dollar investiert hat. Den mehrstufig zündenden Feststoffraketenmotor liefert Northrop Grumman. Hinzu kommen Upgrades der Steuerung, die Leistung bei größerer Reichweite und Flughöhe steigern sollen.

Der Flugkörper soll Bedrohungen aus der Luft, ballistische Raketen und Hyperschallwaffen in größeren Höhen und auf längere Distanz bekämpfen. Er lässt sich nach Konzernangaben an bestehende und künftige Systeme anbinden, darunter das Gefechtsführungssystem IBCS, den Werfer M903 und HIMARS Flex.

Zeitplan bis 2031

Die Tests beginnen 2027. Bis 2031 soll das System für einen schnellen Einsatz bereitstehen. Ob die Armee Lockheed Martin am Ende den Zuschlag erteilt, ist offen, denn das Programm befindet sich weiter im Wettbewerb. Für die Aktie bleibt damit ein langfristiger Wachstumstreiber im Raketenabwehrgeschäft, dem eine verlässlich steigende Dividende als Fundament dient.

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