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Lockheed Martin Aktie: Black-Hawk-Deal für Mexiko

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 22:56 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Washington genehmigte den möglichen Hubschrauberverkauf; Sikorsky und Mexiko müssen noch verhandeln, während Machina Labs einen Pentagon-Testauftrag erhielt.
Lockheed, Martin, Aktie, Black-Hawk-Deal, Mexiko, Washington, Hubschrauberverkauf;, Sikorsky, Machina, Labs Illustration mit AI erstellt.

Die US-Regierung gibt grünes Licht für einen Hubschrauberauftrag mit Lockheed-Beteiligung. Das Außenministerium genehmigte am Freitag den möglichen Verkauf von UH-60M-Black-Hawk-Hubschraubern an Mexiko. Das geschätzte Volumen liegt bei 1,08 Milliarden Dollar.

Sikorsky als Hauptauftragnehmer

Hauptauftragnehmer wäre Sikorsky, eine Tochter von Lockheed Martin. Die Genehmigung ist allerdings kein unterschriebener Vertrag. Es handelt sich um die Freigabe eines möglichen Verkaufs, über den Mexiko und der Hersteller noch verhandeln müssen. Stückzahlen und Lieferzeitpunkte nennt die Mitteilung nicht.

Für den Konzern wäre ein solcher Auftrag ein weiterer Baustein im Hubschraubergeschäft. Die Black-Hawk-Reihe zählt seit Jahren zu den international gefragten Militärmustern von Sikorsky.

Beteiligung an Drohnen-Start-up

Eine zweite Meldung betrifft Lockheed eher mittelbar. Das Pentagon vergab an das Start-up Machina Labs einen Testauftrag über neun Millionen Dollar. Über 18 Monate soll das Unternehmen Metallrümpfe für die LUCAS-Kampfdrohnen des US-Militärs bauen. Diese Drohnen wurden dem Vernehmen nach dem iranischen Shahed-Modell nachempfunden.

Machina setzt auf KI-gesteuerte Roboterarme und modulare Fabriken, die sich nach Unternehmensangaben in etwa einem Monat aufbauen lassen. Angepeilt sind Stückkosten von rund 15.000 Dollar je Drohne. Der Auftrag dient laut Firmenchef Ed Mehr dazu, die Technologie zu beweisen. Weitere Bestellungen sind nicht garantiert.

Lockheeds Wagniskapitalarm hat in Machina investiert. Der Konzern hat damit einen Fuß in einem Segment, in dem das Pentagon günstige Massenfertigung sucht. Für die Konzernbilanz dürfte die Beteiligung zunächst kaum ins Gewicht fallen, strategisch zeigt sie jedoch die Richtung.

Einordnung

Beide Nachrichten sind für sich genommen keine Kurstreiber. Der Black-Hawk-Deal hängt von den weiteren Verhandlungen mit Mexiko ab, die Drohnenbeteiligung von der Frage, ob aus dem Testlauf Serienaufträge werden. Der nächste greifbare Schritt ist die 18-monatige Erprobungsphase bei Machina, an deren Ende das Pentagon über Folgebestellungen entscheiden kann.

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