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L&C Bio Aktie: 60-Millionen-Liefervertrag mit US-Partner

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 13:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Bezugsrechtsemission brachte 144,67 Milliarden KRW ein; Re2O erhielt eine Importgenehmigung für die Vereinigten Arabischen Emirate.
Wissenschaftler in einem modernen Labor bei der Untersuchung einer medizinischen Gewebeprobe. Illustration mit AI erstellt.

L&C Bio hat seine Bezugsrechtsemission mit einer Überzeichnung durch bestehende Aktionäre abgeschlossen. Die Zeichnungsquote erreichte heute gemeldete 103,92 %. Das endgültige Emissionsvolumen beträgt 144,67 Milliarden KRW. Parallel dazu legt die Aktie heute um 24% zu. Neben der Finanzierung stehen eine Importgenehmigung für Re2O in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein US-Liefervertrag im Mittelpunkt.

Finanzierung für Produktion und Forschung

Bestehende Aktionäre beantragten insgesamt 3.845.212 Aktien. Angeboten waren 3,7 Millionen Aktien. Eine gesonderte Platzierung nicht gezeichneter Aktien wird deshalb nicht stattfinden. Damit entfällt dieser zusätzliche Schritt bei der Kapitalbeschaffung.

Für Anleger liegt die Bedeutung der Meldung vor allem in der Verbindung von Finanzierung und Ausbauplänen. Die Emission soll nicht isoliert stehen: L&C Bio plant Investitionen in seine Produktions- und Forschungsinfrastruktur.

Für das Produktions- und Forschungszentrum in Dongtan sind 105 Milliarden KRW vorgesehen. Die Investition ist geplant; eine bereits erfolgte Umsetzung ist damit nicht verbunden. Die erfolgreiche Zeichnung und der angekündigte Mitteleinsatz markieren somit unterschiedliche Schritte des Vorhabens.

Re2O erhält Zugang zu den Emiraten

Hinzu kommt eine regulatorische Nachricht für Re2O. Medienberichten zufolge hat das Produkt die Importgenehmigung der Emirates Drug Establishment erhalten. Diese eröffnet einen regulatorischen Weg für Verkäufe in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Genehmigung ist jedoch nicht mit bereits erzielten Umsätzen gleichzusetzen.

L&C Bio will nach eigenen Angaben die monatliche Produktionskapazität noch innerhalb des Jahres von rund 80.000 auf mehr als 150.000 Einheiten ausweiten. Der Kapazitätsausbau bleibt damit ein Vorhaben und ist noch keine gemeldete Produktionsleistung.

Die Ausweitung der Fertigung und der zusätzliche Marktzugang ergänzen einander. Für die Bewertung des Fortschritts bleibt die Unterscheidung wesentlich: Eine Importgenehmigung ermöglicht den Vertrieb, während die geplante Kapazitätserhöhung die Herstellung betrifft.

US-Vertrag schafft weiteren Absatzrahmen

Bereits am Montag hatte L&C Bio einen exklusiven US-Liefervertrag für Re2O abgeschlossen. Vertragspartner ist ein US-amerikanischer Spezialist für menschliches Gewebe und Bioprodukte, der zugleich als Gewebebank tätig ist.

Der Mindestvertragswert beträgt 60 Millionen US$. Die umfassende Belieferung ist ab 2027 bis Ende 2031 geplant. Dieser Zeitrahmen macht deutlich, dass der Vertrag auf künftige Lieferungen ausgerichtet ist und nicht als bereits verbuchter Umsatz verstanden werden darf.

Damit verbinden sich bei L&C Bio drei konkrete Entwicklungen: die überzeichnete Finanzierung, ein neuer regulatorischer Vertriebsweg und eine vertraglich vereinbarte Lieferperspektive. Der nächste operative Maßstab ist die Umsetzung der angekündigten Produktions- und Lieferpläne.

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