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Kraken Robotics Aktie: 615 Millionen für Covelya abgeschlossen

Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 14:10 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Kraken Robotics integriert Covelya Group und meldet Auftragsvolumen von 327 Mio. CAD. Analysten sehen Potenzial, die Aktie konsolidiert nach Rallye.

Kraken Robotics: Milliardenübernahme und Rekordaufträge treiben Wachstum
Hochmoderne maritime Robotertechnik und Unterwasser-Sensoren in einer tiefblauen, professionellen Meeresumgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Kraken Robotics hat einen wegweisenden Monat hinter sich. Die Übernahme der Covelya Group für rund 615 Millionen kanadische Dollar verändert das Profil des Unternehmens grundlegend. Damit festigen die Kanadier ihre Position in der maritimen Robotik und Sensorik.

Integration treibt das Auftragsvolumen

Mit dem Abschluss des Zukaufs gehören nun etablierte Marken wie Sonardyne und EIVA zum Portfolio. Dieser Schritt schlägt sich unmittelbar in den Büchern nieder. Allein im Juli meldete das Unternehmen neue Orders im Wert von 35 Millionen kanadische Dollar. Das gesamte Auftragsvolumen für das laufende Jahr klettert damit auf 327 Millionen kanadische Dollar. Der Konzern deckt nun ein breiteres Spektrum in den Sektoren Verteidigung und Unterwasser-Energie ab.

Das Management setzt nun voll auf die zweite Jahreshälfte. Erst dann werden die Synergien der Fusion vollständig in der Bilanz sichtbar. Marktbeobachter sehen hier eine potenzielle Unterbewertung. Die aktuellen Cashflow-Prognosen deuten darauf hin, dass die Börse den Wert des vergrößerten Konzerns noch nicht vollständig widerspiegelt.

Analysten bewerten die Aktie im Konsens weiterhin als moderat kaufenswert. Ihr durchschnittliches Kursziel liegt bei 9,35 kanadischen Dollar. Das entspricht einem signifikanten Aufschlag zum aktuellen Kursniveau.

Technische Konsolidierung nach der Rallye

An der Börse zeigt sich derzeit ein geteiltes Bild. Die Aktie stabilisierte sich zum Monatsende bei 3,68 Euro. Trotz eines Tagesplus von 3,52 Prozent verlor das Papier im vergangenen Monat über acht Prozent an Wert.

Der Kurs notiert damit deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 4,51 Euro. Marktbeobachter werten dies als Abkühlung nach dem Rekordhoch im März. Parallel dazu liefert der Relative Strength Index mit einem Wert von 43,4 ein neutrales Signal.

Der Fokus richtet sich nun auf die operative Umsetzung. Anleger warten auf den detaillierten Finanzbericht in der zweiten Augusthälfte. Diese Veröffentlichung wird zeigen, wie effektiv Kraken die neuen Tochtergesellschaften integriert. Das Ziel sind Kosteneinsparungen von rund zehn Millionen Dollar über die nächsten zwei Jahre. Ob die Synergien frühzeitig greifen, wird den Kursverlauf im Herbst maßgeblich bestimmen.

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