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Johnson & Johnson Aktie: BofA hebt Icotyde-Prognose an

Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 03:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

BofA und JPMorgan setzen höhere Kursmarken an; BofA erwartet für Icotyde 4,5 Milliarden US-Dollar Spitzenumsatz.

Modern hospital operating room with robotic surgical arms positioned above a draped patient, surgeons in blue sterile gowns monitoring vital-sign and anatomy screens, bright overhead surgical lighting, stainless steel instrument trays in the foreground
Johnson und US4781601046 zeigen modernen Krankenhaus OP mit Robotik Chirurgie und medizinischen Bildschirmen Illustration mit AI erstellt.

Gleich zwei große Analysehäuser haben gestern ihre Kursziele für Johnson & Johnson nach oben angepasst. Sowohl BofA Securities als auch JPMorgan passten ihre Bewertungsmodelle an und begründeten dies unter anderem mit verbesserten Umsatzperspektiven für wichtige Medikamente in der Pipeline sowie einer soliden operativen Verfassung des US-Gesundheitskonzerns. An der Börse schloss die Aktie gestern bei 236,05 Euro und verbuchte einen leichten Tagesverlust von 1,4 Prozent.

Höhere Spitzenumsätze für Icotyde erwartet

Den stärksten Akzent setzte BofA Securities mit einer deutlichen Anhebung der Prognosen für das Schuppenflechte-Medikament Icotyde. Die Analysten erhöhten das geschätzte Spitzenumsatzpotenzial für das Mittel von 2,4 Milliarden auf 4,5 Milliarden US-Dollar und hoben zugleich die Erwartung an den erreichbaren Marktanteil von 10 auf 18 Prozent an. Vor diesem Hintergrund stieg das Kursziel der Bank für den Pharmakonzern von 263 auf 278 US-Dollar bei einer unveränderten Einstufung mit „Neutral“.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet BofA bei Icotyde mit Erlösen von 220 Millionen US-Dollar, nach erwarteten 70 Millionen US-Dollar im dritten Quartal. Bis 2030 prognostiziert das Haus rund 3 Milliarden US-Dollar Umsatz für das Präparat.

Johnson & Johnson selbst bezifferte die entsprechende Ergebnisverwässerung für 2026 auf 0,64 US-Dollar je Aktie, die vor allem das dritte Quartal betrifft.

JPMorgan passt Bewertung nach oben an

Nahezu zeitgleich hob auch JPMorgan das Kursziel an. Die Experten schraubten ihre Zielmarke gestern von 270 auf 285 US-Dollar hoch und bestätigten ebenfalls ihr „Neutral“-Votum.

Als Begründung dienten neben den langfristigen Perspektiven die jüngsten Quartalszahlen des Konzerns: Der Quartalsumsatz stieg um 6,6 Prozent auf 25,31 Milliarden US-Dollar.

Auf Konzernebene bleibt das Portfolio in Bewegung. Während Nachahmerpräparate den Umsatz des bisherigen Kassenschlagers Stelara spürbar belasten, verzeichnen neuere Produkte wie das Schuppenflechtemittel Tremfya kräftige Zuwächse. Trotz der jüngsten Konsolidierung notiert das Papier nur knapp 2,7 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 242,55 Euro, das Anfang September markiert wurde.

Neben der organischen Entwicklung prüft das Management zudem Portfoliobereinigungen.

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