IperionX Aktie: Neue Titan-Technologie validiert
Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 14:29 Uhr | Redaktion boerse-global.deIperionX hat einen technischen Meilenstein erreicht, der die Kostenstruktur der Titanproduktion grundlegend verändern könnte. Das Unternehmen meldet die erfolgreiche Validierung von GenX, einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des patentierten HAMR-Verfahrens zur Titanpulver-Herstellung.
Batch-Produktion war gestern
Klassische Titanproduktion nach dem Kroll-Verfahren läuft in Chargen — mit allem, was dazugehört: wiederholtes Aufheizen, Abkühlen, Be- und Entladen der Öfen. Genau hier setzt GenX an. Das System verarbeitete in vier Testläufen über 500 Kilogramm Titanpulver innerhalb von 41 Stunden, bei einer Durchschnittsrate von rund 12 Kilogramm pro Stunde.
Die Ergebnisse fallen deutlich aus. Der Durchsatz lag sechsmal höher als bei der bisherigen Batch-Anlage, bei vergleichbarer Laufzeit. Der Stromverbrauch sank um mehr als 75 Prozent, der Magnesiumeinsatz um über 45 Prozent und der Wasserstoffverbrauch um mehr als 60 Prozent — jeweils bezogen auf ein Kilogramm produziertes Titan.
Qualität hält die Spezifikationen ein
Neben der Effizienz zählt bei Titanpulver vor allem die Reinheit. Sieben von acht getesteten Proben des kantigen Pulvers erfüllten die ASTM-Grade-5-Vorgabe für Sauerstoffgehalt, vier davon erreichten sogar die strengere Grade-23-Spezifikation. Beim sphärischen Pulver bestanden sämtliche Proben den anspruchsvolleren Grade-23-Grenzwert.
Eine einzige Probe aus einem unterbrochenen Ofenlauf fiel aus der Bewertung heraus, weil der Verarbeitungszyklus nicht vollständig durchlaufen wurde. Für die kommenden Monate rechnet IperionX mit kleineren Prozessanpassungen, die auch das kantige Pulver zuverlässig auf das strengere Sauerstoffniveau bringen sollen.
Blick auf die nächste Ausbaustufe
Wichtig für Anleger: GenX ist aktuell kein Ersatz für die laufende Produktion in Virginia mit einer Jahreskapazität von 200 Tonnen, sondern eine parallele Entwicklungsplattform für künftiges Wachstum. Im vierten Quartal 2026 will das Unternehmen den bestehenden GenX-Ofen weiter optimieren, in eine vollständige Pulver-Produktionslinie integrieren und die technisch-ökonomische Bewertung für die erste industrielle GenX-Anlage vorantreiben.
Die Technologie ergänzt zudem die parallel laufende Entwicklung des HSPT-Verfahrens für fertige Titankomponenten, das über den im August 2026 erteilten zweiten Auftrag der US-Armee im Rahmen des SBIR-Phase-III-Vertrags mit einem Volumen von 99 Millionen Dollar finanziert wird. Ob sich die im Labor gemessenen Effizienzgewinne im industriellen Maßstab reproduzieren lassen, wird die technisch-ökonomische Bewertung im weiteren Jahresverlauf zeigen.
IperionX-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IperionX-Analyse vom 16. September liefert die Antwort:
Die neusten IperionX-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IperionX-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
IperionX: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
