Intel Aktie: Acht Tech-Konzerne prüfen 14A-Fertigung
Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 23:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Nachfrage nach Prozessoren übersteigt das aktuelle Angebot von Intel drastisch.
Als wesentlichen Engpass nannte Tan die Verfügbarkeit von Trägermaterialien für die Halbleiter. Gleichzeitig entschuldigten sich bereits zahlreiche Führungskräfte von Kundenunternehmen für ihre zuvor zu niedrigen Produktionsprognosen.
An den Finanzmärkten spiegelt sich die angespannte Angebotssituation in einem starken Aufwärtstrend wider. Die Aktie von Intel ging am Freitag im europäischen Handel mit einem Schlusskurs von 94,52 Euro ins Wochenende.
Tech-Schwergewichte prüfen 14A-Auftragsfertigung
Verstärkt wird der Druck auf die Fertigung durch das wachsende Interesse externer Entwickler an Intels künftigen Prozesstechnologien. Nach Einschätzung des Analysehauses Piper Sandler prüfen derzeit acht große Technologiekonzerne den fortschrittlichen 14A-Fertigungsprozess als Alternative zum Marktführer TSMC.
Zu diesen Interessenten zählen unter anderem Apple, Amazon, Microsoft, Nvidia, Google und Qualcomm. Hintergrund sind befürchtete Kapazitätsengpässe bei TSMC in den kommenden Jahren.
Die Fortschritte in der Fertigungsentwicklung scheinen die potenziellen Großkunden zu ermutigen. Die Defektdichte des 14A-Verfahrens sank im Juni 2026 auf 0,5 Fehler pro Flächeneinheit, wobei das Management bis zum ersten Quartal 2027 einen Wert zwischen 0,1 und 0,2 anstrebt.
Umbau der Führungsstruktur und Ausbau der Fabs
Um die operative Effizienz zu steigern, treibt Tan zugleich eine spürbare Verschlankung der internen Konzernstrukturen voran. Die Zahl der Führungskräfte auf der Ebene der Vice Presidents wurde von rund 450 auf etwa 200 reduziert. Parallel dazu halbierte der Konzern die Managementebenen im Unternehmen von zwölf auf sechs.
Gleichzeitig investiert das Unternehmen massiv in den Ausbau der weltweiten Produktionsanlagen. Allein am irischen Standort Leixlip fließt eine Summe von fünf Milliarden Euro in die Erweiterung der Fertigungslinien, um die Ausbeute bei Server- und Rechenzentrumschips der Xeon-Reihe im Intel-3-Verfahren zu erhöhen.
In den USA bereitete Intel zuletzt den Rohbau der Fab 62 vor, um die nötige Ausrüstung für die 14A-Fertigung zu finanzieren.
Intel-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Intel-Analyse vom 20. September liefert die Antwort:
Die neusten Intel-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Intel-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Intel: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
