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IAC Aktie: MGM-Offerte gescheitert

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 11:26 Uhr | Redaktion boerse-global.de

People Incorporated bleibt an MGM beteiligt; zugleich wuchs das Publishing-Geschäft elf Quartale hintereinander.

IAC zieht MGM-Übernahmeangebot zurück und hält 27 Prozent
Abstraktes, stimmungsvolles Bild einer modernen Bürofassade bei Sonnenuntergang als Symbol für wirtschaftliche Unsicherheit. Illustration mit AI erstellt.

Barry Diller zieht sich zurück. Nach monatelangem Ringen um MGM Resorts hat IAC, inzwischen unter dem Namen People Incorporated firmierend, seine Übernahmeofferte für den Las-Vegas-Betreiber zurückgezogen. Die Nachricht traf MGM-Aktionäre in der Nacht auf Donnerstag und schickte den Kurs des Casino-Riesen deutlich ins Minus.

Rückzug nach monatelangen Verhandlungen

IAC hatte am 1. Juni 2026 ein Gebot von 48,30 Dollar je Aktie in bar für alle noch nicht gehaltenen MGM-Anteile vorgelegt. Ein Sonderausschuss des MGM-Boards verhandelte seither mit dem Diller-Konzern. Am Mittwochabend kam das Aus: Diller begründete den Schritt damit, dass die verschiedenen Bausteine eines solchen Vorhabens sich nicht wie erhofft zusammengefügt hätten.

An seinem Glauben an MGM ändere das nichts, erklärte Diller. IAC hält weiterhin 66,8 Millionen MGM-Aktien, das entspricht rund 27 Prozent des Unternehmens. Der Konzern bekräftigte zudem, offen für eine strategische Transaktion zu bleiben und Alternativen zu prüfen.

Publishing-Geschäft läuft weiter rund

Während die MGM-Offerte scheiterte, verwies Diller auf das Kerngeschäft von IAC: Die Publishing-Sparte mit mehr als 40 Marken – darunter PEOPLE, Food & Wine und Travel + Leisure – erzielte das elfte Quartal in Folge Wachstum und erreicht monatlich rund 175 Millionen Konsumenten. Diese Konstanz im operativen Geschäft steht im Kontrast zur gescheiterten Großübernahme, die IAC monatelang beschäftigt hat.

Für IAC-Aktionäre bedeutet der Rückzug in erster Linie eines: Der Konzern bleibt Minderheitsaktionär eines Unternehmens, dessen Kurs nun ohne die stützende Wirkung des Übernahmepreises auskommen muss. Die 27-Prozent-Beteiligung bleibt in den Büchern, ein möglicher Verkauf oder eine erneute strategische Initiative sind laut Unternehmensangaben nicht ausgeschlossen. Ob und wann IAC einen neuen Anlauf unternimmt, ließ das Unternehmen offen.

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