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hep global Aktie: Hamann wechselt zu Vogt ins Finanzressort

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 06:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

hep global übergibt den CEO-Posten, erzielt 2025 ein positives EBIT und erwartet für das laufende Jahr bis zu 55 Millionen Euro Umsatz.

hep global ordnet Führung neu und meldet operative Erholung
Ein professionell gekleideter Geschäftsmann in einem modernen, lichtdurchfluteten Bürogebäude. Illustration mit AI erstellt.

Am Donnerstag vollzog der Solarspezialist hep global eine grundlegende Weichenstellung an seiner Führungsspitze. Nach knapp 17 Jahren übergab Firmengründer Christian Hamann die Leitung als CEO auf eigenen Wunsch an Martin Vogt. Hamann scheidet jedoch nicht aus der Führung aus, sondern wechselt in die Rolle des Chief Financial Officer.

Der neue Mann an der Unternehmensspitze verfügt bereits über detaillierte Einblicke in die laufenden Vorhaben. Vogt war im Mai 2025 als Chief Projects Officer angetreten und übernimmt nun die operative Gesamtverantwortung. Gemeinsam mit Georg von Eichendorff Strachwitz, der weiterhin als COO fungiert, bildet das Führungstrio das künftige Management des Solarentwicklers.

Operative Erholung und Finanzierungsschritte

Die personelle Neuordnung folgt auf ein Geschäftsjahr mit spürbarer operativer Erholung. Für das Geschäftsjahr 2025 wies das Unternehmen einen Umsatz von 45,8 Millionen Euro aus. Gleichzeitig gelang die Rückkehr in die Gewinnzone mit einem positiven EBIT von 10,8 Millionen Euro.

Hamanns Konzentration auf das Finanzressort unterstreicht den Fokus auf eine stabile Kapitalbasis. Bei der Finanzierung der internationalen Expansion hatte das Unternehmen bereits Fortschritte erzielt: Der Finanzinvestor FH Capital beteiligt sich über Mezzanine-Kapital an der US-Tochter HEP Solar Holdings USA, um ein Startportfolio von Solarprojekten mitzufinanzieren.

Für das laufende Geschäftsjahr bleibt das Management dennoch vorsichtig und stellt einen Umsatz von bis zu 55 Millionen Euro in Aussicht. Beim operativen Ergebnis wird ein EBIT von bis zu 10 Millionen Euro angestrebt. Die zurückhaltende Prognose begründete die Geschäftsführung mit der Umsetzung einer geplanten Finanzierungslösung, die erst in der zweiten Jahreshälfte erwartet wird.

Gegenbewegung am Kapitalmarkt

An den Märkten sorgten die jüngsten Signale für eine spürbare Gegenbewegung. Am Freitag schloss das Papier bei 42,53 Euro, womit sich auf Sicht von sieben Tagen ein Zuwachs von 16 Prozent ergibt. Im Zwölfmonatsvergleich steht allerdings weiterhin ein deutliches Minus von 52 Prozent zu Buche.

Für das Gespann aus Vogt und Hamann geht es in den kommenden Monaten um die planmäßige Umsetzung der Vorhaben. Neben Fortschritten bei Projekten wie dem Solarpark in Schongau steht der finale Vollzug der Finanzierungsstruktur im Vordergrund. Erst mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Maßnahmen wird sich erweisen, ob die jüngste Erholungsphase von Dauer ist.

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