Greggs, Aktie

Greggs Aktie: Gewinnausblick angehoben, Kurs springt 9,5 Prozent

Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 13:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Greggs meldet höhere Erlöse und erwartet 2026 ein moderat besseres Ergebnis; vier Werksschließungen sind geplant.

Greggs-Aktie steigt nach Quartalsbericht und höherem Jahresausblick
Einladendes, modernes Bäckerei-Café in warmem Morgenlicht mit einer dynamischen, geschäftigen Atmosphäre. Illustration mit AI erstellt.

Die Aktie von Greggs hat am heutigen Mittwoch ein deutliches Kursplus von 9,5 Prozent verzeichnet. Auslöser für den kräftigen Anstieg war die Vorlage eines Zwischenberichts für das dritte Quartal. In den 13 Wochen bis zum 26. September erzielte das Unternehmen ein Umsatzplus von 7,7 Prozent, während die flächenbereinigten Erlöse in den selbst geführten Filialen um 3,4 Prozent zulegten.

Stärkere Nachfrage hebt Ausblick für 2026

Das Management begründete die positive Entwicklung mit einem zuletzt angezogenen Handelsgeschäft und einer wirksamen Kostenkontrolle. Infolge dieser Dynamik hob das Unternehmen seine Erwartungen für das Gesamtjahr an. Für das Geschäftsjahr 2026 stellt Greggs nun ein moderat verbessertes Ergebnis in Aussicht.

Dieser optimistischere Ausblick überzeugte die Anleger am Markt, nachdem das Unternehmen bereits Mitte September die Veröffentlichung der Zwischenbilanz für den heutigen Handelstag angekündigt hatte. Die Beschleunigung des Erlöswachstums im zurückliegenden Quartal unterstreicht die robuste Nachfrage in den eigenen Filialen trotz eines weiterhin herausfordernden Konsumumfelds.

Geplante Werksschließungen und Kostensenkungen

Parallel zu den Geschäftszahlen legte Greggs Pläne für eine weitreichende Umstrukturierung der Fertigung vor. Der Entwurf sieht vor, vier Produktionsstandorte zu schließen. Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren stehen durch diese Konsolidierung rund 740 Arbeitsplätze zur Disposition.

Die Neuausrichtung des Produktionsnetzwerks soll die betrieblichen Abläufe langfristig straffen und die Effizienz in der Fertigung steigern. Vor der Umsetzung stehen Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern an, um den geplanten Übergang über die kommenden Monate zu gestalten.

Investitionen und erwartete Einsparungen

Für die Durchführung der Standortschließungen veranschlagt das Unternehmen Kosten von voraussichtlich etwa 60 Millionen Pfund. Dem gegenüber stehen angestrebte Einsparungen: Durch die Zusammenlegung der Produktionskapazitäten sollen die jährlichen Kosten künftig um rund 20 Millionen Pfund sinken.

Am Markt überwogen die positiven Signale aus dem Tagesgeschäft und die Perspektive auf eine schlankere Kostenstruktur deutlich. Mit dem Kurssprung notierte das Papier am Mittwoch bei 23,80 Euro.

Anzeige

Greggs-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Greggs-Analyse vom 30. September liefert die Antwort:

Die neusten Greggs-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Greggs-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Greggs: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...

de | GB00B63QSB39 | GREGGS | boerse | 70203908 |