Ginkgo, Bioworks

Ginkgo Bioworks: Apheris gründet Antikörper-Konsortium

Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 18:38 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ginkgo Bioworks gründete mit Apheris und vier Pharmaunternehmen einen Verbund für standardisierte Antikörperdaten; erste Daten sind für 2027 vorgesehen.

Ginkgo Bioworks steigt nach Start eines Antikörper-Datenkonsortiums
Moderne Laborumgebung mit biotechnologischer Forschungsausrüstung und Glasfläschchen für die Antikörperentwicklung. Illustration mit AI erstellt.

Die Aktie von Ginkgo Bioworks verzeichnet heute ein deutliches Kursplus von 7,1 Prozent auf 11,20 USD. Zeitgleich mit der Aufwärtsbewegung gibt es neue Nachrichten aus dem Unternehmen: Über das Angebot Ginkgo Datapoints hat Ginkgo Bioworks gemeinsam mit der Apheris GmbH das sogenannte Antibody Developability Consortium ins Leben gerufen. Dem Zusammenschluss gehören AbbVie, argenx, Lundbeck und Takeda als Gründungsmitglieder an.

Standardisierte Daten für die Antikörper-Forschung

Das neu formierte Konsortium verfolgt das Ziel, einen standardisierten Datensatz zur Entwickelbarkeit von Antikörpern aufzubauen. Durch die Zusammenarbeit soll ein strukturierter Datenbestand für pharmazeutische Entwicklungsprozesse entstehen.

Eine erste Auslieferung dieses Datensatzes peilen die beteiligten Partner für Anfang 2027 an. Die Bekanntgabe knüpft an vorangegangene Schritte von Ginkgo Bioworks im Bereich der datenbasierten Dienstleistungen an.

Kooperation mit der Plattform TuneLab

Am 16. September hatte das Unternehmen eine Vereinbarung für Ginkgo Datapoints mit der TuneLab-Plattform von Eli Lilly gemeldet. Im Rahmen dieses Abkommens erbringt Ginkgo Datapoints Dienstleistungen zur Erzeugung von Forschungsdaten für Unternehmen, die TuneLab nutzen. Das Leistungsspektrum umfasst dabei sowohl Tests zur Entwickelbarkeit von Antikörpern als auch ADME-Untersuchungen für kleine Moleküle.

Meldungen zu Transaktionen aus dem Führungskreis

Neben den Partnerschaften liegen Pflichtmitteilungen über Wertpapiertransaktionen von Führungspersonen vor. Director Christian Henry meldete über ein Form-4-Dokument den Verkauf von 5.000 Aktien im Rahmen einer Transaktion mit Datum vom 15. September.

Zudem reichte Officer Che Austin eine Mitteilung nach Rule 144 über einen vorgeschlagenen möglichen Verkauf von 2.200 Class-A-Aktien ein. Ein solcher vorgeschlagener Verkauf stellt keine Bestätigung dar, dass die Veräußerung tatsächlich stattgefunden hat.

An der Börse knüpft die Aktie mit dem heutigen Anstieg an den gestrigen Handelstag an, den das Papier bei 10,46 USD beendet hatte.

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