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General Mills Aktie: Brasilien-Geschäft an 3corações verkauft

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 03:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
General Mills hält an den Zielen für 2027 fest, verkauft das Brasilien-Geschäft und plant Einsparungen von 750 Millionen US-Dollar.
Abstrakte Darstellung einer globalen Unternehmensumstrukturierung in einem modernen Bürogebäude bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Der US-Lebensmittelkonzern General Mills legt am kommenden Mittwoch vor Börsenbeginn in den USA seinen Finanzbericht für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Marktbeobachter richten den Blick vor allem darauf, wie sich die Nachfrage im laufenden Konsumumfeld behauptet. Analysten prognostizieren Medienberichten zufolge im Durchschnitt einen bereinigten Gewinn von 0,72 US-Dollar je Aktie.

Bestätigte Jahresprognose und Portfolioumbau

Vorstandschef Jeff Harmening hatte die Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2027 am 8. September auf einer Branchenkonferenz von Barclays bestätigt. Als Stütze nannte er verbesserte Absatztrends im Einzelhandel sowie eine erfreuliche Resonanz auf Innovationsinitiativen des Unternehmens.

Im Rahmen der langfristigen Ausrichtung schloss General Mills am 3. September zudem den Verkauf seines Brasilien-Geschäfts an 3corações ab. Diese Veräußerung umfasste die Marken Yoki und Kitano sowie die Produktionsstätten in Pouso Alegre und Campo Novo do Parecis.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2027 rechnet das Management mit einer organischen Umsatzentwicklung in einer Spanne von minus 1,5 Prozent bis plus 0,5 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis soll auf Basis konstanter Wechselkurse gegenüber dem Vorjahreswert von 2,8 Milliarden US-Dollar um 8 bis 13 Prozent nachgeben.

Beim bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie strebt der Konzern eine Bandbreite von 3,00 bis 3,20 US-Dollar an. Flankiert werden diese Vorgaben von einem Sparprogramm: Für das laufende Geschäftsjahr sind Kostensenkungen von 750 Millionen US-Dollar vorgesehen, die zu einem kumulierten Einsparziel von 3 Milliarden US-Dollar bis zum Geschäftsjahr 2030 beitragen sollen.

Geteilte Signale aus dem Analystenlager

Unter den Marktbeobachtern führten die Rahmenbedingungen zuletzt zu unterschiedlichen Anpassungen der Bewertung. Am 14. September senkte Analyst David Palmer von der Evercore ISI Group das Kursziel für General Mills von 39 auf 38 US-Dollar und behielt die Einstufung „In-Line“ bei.

Zuvor hatte Peter Galbo von Bank of America Securities am 1. September das Kursziel von 39 auf 43 US-Dollar angehoben, beließ seine Empfehlung aber ebenfalls auf „Neutral“.

An den europäischen Handelsplätzen ging das Papier am Freitag mit einem Schlusskurs von 31,64 Euro aus dem Handel. Seit Jahresanfang beläuft sich das Minus der Aktie damit auf 21 Prozent. Der anstehende Zwischenbericht am Mittwoch wird zeigen, ob die eingeleiteten Sparmaßnahmen und die Absatzentwicklung im ersten Quartal bereits die nötige Stabilität liefern, um den gedämpften Jahrestrend abzusichern.

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