GameStop, Aktie

GameStop Aktie: Cohen kauft 26,4 Millionen Dollar

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 09:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ryan Cohen und weitere GameStop-Insider stocken ihre Beteiligungen auf. Parallel hob das Management die EBITDA-Prognose für 2026 an.

GameStop: Ryan Cohen kauft Aktien für 26,4 Millionen Dollar
Abstrakte Darstellung einer bullischen Marktstimmung in einer modernen Finanzumgebung. Illustration mit AI erstellt.

GameStop verzeichnet neue Millionenkäufe aus der eigenen Führungsetage. CEO und Chairman Ryan Cohen erwarb gestern 1.150.680 Class-A-Aktien des Unternehmens zu einem volumengewichteten Durchschnittspreis von 22,94 $. Das Transaktionsvolumen belief sich auf rund 26,4 Millionen $. Die neuerliche Investition sorgte am Markt für frische Nachfrage und stützte die Notierung, die heute im europäischen Handel um 4,1 Prozent auf 20,68 Euro zulegte.

Cohen war zum Wochenauftakt nicht der einzige Insider, der eigene Mittel in das Papier lenkte. Director Alain Attal kaufte gestern 17.500 Class-A-Aktien zu durchschnittlich 22,969 $ und baute seine direkt gehaltene Position damit auf 618.964 Anteile aus.

Serie von Zukäufen im September

Die jüngsten Käufe setzen eine bemerkenswerte Serie fort. Bereits am 10. September hatte Cohen 1.000.000 Class-A-Aktien zu einem Durchschnittspreis von 20,3759 $ erworben, was einem damaligen Gegenwert von rund 20,4 Millionen $ entsprach.

Den entsprechenden Pflichtmitteilungen zufolge handelte es sich dabei um freie Zukäufe am offenen Markt und nicht um Ausführungen im Rahmen eines automatisierten Handelsplans nach Rule 10b5-1. Am selben Tag griff auch Attal mit dem Erwerb von 5.000 Aktien zu glatt 20,00 $ zu.

Begonnen hatte die Kaufwelle unmittelbar nach der Vorlage der jüngsten Geschäftszahlen. Director James Grube sicherte sich am 9. September 10.255 Aktien zu 19,12 $ und erhöhte seinen Direktbestand auf 39.694 Papiere. Tags zuvor investierte Director Lawrence Cheng über Cheng Capital LLC in 55.000 Aktien zu durchschnittlich 18,80 $, womit sich die von ihm indirekt gehaltene Position auf 143.000 Anteile vergrößerte.

Fundamentale Lage und Ausblick

Hintergrund der Transaktionswelle sind die Geschäftszahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 1. August 2026 endete. GameStop wies darin einen Nettoumsatz von 790,2 Millionen $ aus, nach 972,2 Millionen $ im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Trotz des Umsatzrückgangs erwirtschaftete das Unternehmen ein operatives Ergebnis von 160,2 Millionen $ sowie ein bereinigtes EBITDA von 174,0 Millionen $.

Als wesentlicher Ertragstreiber erwies sich die Sparte für Sammlerartikel: Die Nettoumsätze mit Collectibles kletterten im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 356,3 Millionen $. Damit steuerte dieser Produktbereich 45,1 Prozent zum gesamten Nettoumsatz bei.

Zusammen mit den Quartalsergebnissen hob das Management auch die Zielmarken für das Gesamtjahr an. Das Unternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2026 nun ein bereinigtes EBITDA von mehr als 650 Millionen $, nachdem zuvor mehr als 600 Millionen $ in Aussicht gestellt worden waren. Diese verbesserte Prognose bildete den Ausgangspunkt für die anschließenden Insiderkäufe, die sich nun mit Cohens jüngster Order nochmals beschleunigt haben.

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