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Fortuna Mining Aktie: Senegal-Behörden bestätigen vollständige Antragsunterlagen

Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 23:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Bergbauministerium hat die Zulässigkeit des Antrags auf Abbaugenehmigung bestätigt; Fortuna erwartet die interne Regierungsfreigabe im vierten Quartal 2026.
Weitläufiges Tagebaugebiet in einer sonnendurchfluteten, trockenen Landschaft bei goldenem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Fortuna Mining kommt bei seinem Goldprojekt Diamba Sud im Senegal einen wichtigen Schritt voran. Das Bergbauministerium hat heute die Zulässigkeit des Antrags auf die Abbaugenehmigung bestätigt.

Genehmigung im vierten Quartal erwartet

Die sogenannte Notice of Admissibility besagt, dass die Behörde die Antragsunterlagen vollständig geprüft hat und sie alle regulatorischen Anforderungen erfüllen. Der Prozess lief seit Februar 2026. Fortuna rechnet nun damit, dass die interne Regierungsfreigabe für die finale Abbaugenehmigung im vierten Quartal 2026 abgeschlossen wird.

Die Umweltgenehmigung liegt bereits seit Juni vor. Die finale Investitionsentscheidung will der Konzern unmittelbar nach Erhalt der Abbaugenehmigung treffen. Offen ist noch die neue Bergbaukonvention mit dem Staat Senegal. Sie soll auf dem Bergbaugesetz von 2016 basieren und zehn Jahre lang fiskalische Stabilität sichern. Die Verhandlungen sind laut Unternehmen weit fortgeschritten, es fehlen aber Abschluss und Regierungsfreigaben.

Fortuna geht derweil in Vorleistung. Der Konzern hat Ausrüstung mit langen Lieferzeiten bestellt, darunter die Mühle und den Brecher. Die Generatoren für das Kraftwerk sind in Fertigung, die ersten haben die Werksabnahme bestanden. Das Wohncamp ist bei den Erdarbeiten zu 80 Prozent fertig. Die Bauleitung übernimmt das afrikanische Ingenieurunternehmen SENET.

Wachstumspfad bis 2028

Die Machbarkeitsstudie vom Juni weist für Diamba Sud eine Rendite nach Steuern von 60 Prozent aus. Der Kapitalwert liegt bei rund einer Milliarde Dollar, kalkuliert mit einem Goldpreis von 3.500 Dollar je Unze. Zusammen mit der Erweiterung der Séguéla-Mine um 30 Prozent soll das Projekt die Jahresproduktion um rund 60 Prozent auf 500.000 Unzen steigern. Der erste Goldguss ist für Mitte 2028 geplant.

Auf dem erst kürzlich erworbenen Bambadji-Projekt, nur 2,3 Kilometer vom geplanten Verarbeitungsstandort entfernt, durchteufte eine Bohrung 1,9 Gramm Gold je Tonne über 64 Meter. Die Vererzung ähnelt den Brekzien von Diamba Sud und ist auf mehr als 600 Metern Streichlänge nachgewiesen.

Rund 70 Prozent der Laborergebnisse liegen vor, der Rest soll in den kommenden Wochen folgen. Eine erste Ressourcenschätzung für Kabewest plant Fortuna im ersten Quartal 2027. Die Bohrgeräte sind inzwischen zu den Prospekten Wari und Latifa weitergezogen. Bis Jahresende läuft ein Bohrprogramm von insgesamt 8 Millionen Dollar.

Als nächste Wegmarke steht die finale Investitionsentscheidung im vierten Quartal 2026 an, sofern Abbaugenehmigung und Vorstandsbeschluss vorliegen. Danach beginnen die zentralen Bauarbeiten für Aufbereitungsanlage und Kraftwerk.

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