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Ford Aktie: Mustang wird viertürig

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 20:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ford plant einen viertürigen Mustang mit Hybridantrieb und einen Elektro-Pickup für unter 30.000 Dollar. Volkswagen prüft eine mögliche Partnerschaft.

Ford Mustang: Viertürige Version und günstiger E-Pickup geplant
Abstrakte Darstellung eines modernen Automobildesign-Studios mit einem Tonmodell eines Fahrzeugs. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ford bricht mit einer über sechzig Jahre alten Tradition. Der Autobauer hat Händlern nach Berichten aus dem Umfeld des Unternehmens eine viertürige Version des Mustang vorgestellt — ein Novum in der Geschichte des Sportwagens. Parallel dazu treibt Ford ein zweites Zukunftsprojekt voran: einen Elektro-Pickup für unter 30.000 Dollar.

Vier Türen, ein Achtzylinder

Auf einer Händlerveranstaltung zeigte Ford diese Woche erstmals einen viertürigen Mustang, der optisch dem aktuellen Zweitürer ähneln soll. Das Modell könnte noch vor Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen. Als Antrieb ist offenbar ein Hybridsystem vorgesehen, möglicherweise in Kombination mit einem V8-Motor — für die Marke ein ungewöhnlicher Schritt, schließlich lebt der Mustang seit jeher von seinem kompromisslosen Coupé-Image.

Der Vorstoß passt in eine Zeit, in der klassische Sportwagen-Konzepte zunehmend unter Druck stehen. Ein viertüriger Mustang mit Hybridantrieb würde die Zielgruppe erweitern, ohne den Namen komplett neu zu erfinden.

Fathom soll E-Pickups günstiger machen

Noch ambitionierter ist ein zweites Projekt: der Ford Fathom, ein mittelgroßer Elektro-Pickup auf Basis der neuen Universal EV Platform. Das Serienmodell soll 2027 an den Start gehen und knapp 30.000 Dollar kosten. Für Ford ist der Fathom mehr als nur ein weiteres E-Auto — er soll beweisen, dass sich Elektrofahrzeuge mit einer radikal vereinfachten Fahrzeug- und Produktionsarchitektur deutlich günstiger fertigen lassen als bisher.

Genau in diesem Segment könnte sich Ford bald unerwartete Konkurrenz einhandeln. Volkswagen plant einen Umbau seiner US-Strategie und erwägt den Einstieg ins Pickup-Geschäft, ein Markt, den die Wolfsburger bislang komplett ausgelassen haben. Eine Entscheidung über einen eigenständigen Weg oder eine Kooperation mit einem etablierten Hersteller wird in den kommenden Wochen und Monaten erwartet.

Ford gilt dabei als möglicher Partner. Die beiden Konzerne kennen sich bereits: Ford nutzt Volkswagens MEB-Plattform für die in Köln gebauten Modelle Explorer und Capri, während der VW Amarok technisch mit dem Ford Ranger verwandt ist. Sollte aus der Prüfung eine konkrete Zusammenarbeit entstehen, würde das die Pickup-Pläne beider Hersteller enger verzahnen, als es der US-Markt bislang kennt.

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