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Firefly Aerospace Aktie: 25 Alpha-Starts bis 2031

Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 20:27 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Firefly Aerospace meldet Rekordumsatz von 117,7 Mio. Dollar und verlängert Lockheed-Vertrag. Aktie legt trotz Nettoverlust zu.

Firefly Aerospace: Rekordumsatz und erweiterte Lockheed-Partnerschaft
Ein modernes Raketentriebwerk während eines Tests mit dramatischem Licht und Abgasen vor einem dunklen Hintergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Firefly Aerospace hat am Dienstag Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt, die von einem außergewöhnlichen Wachstum geprägt sind. Mit einem Rekordumsatz von 117,7 Millionen US-Dollar steigerte das Unternehmen seine Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 659 Prozent.

Parallel dazu gab der Konzern die Ausweitung einer strategischen Partnerschaft mit Lockheed Martin bekannt, was die langfristige Auftragslage weiter absichert. Die Aktie reagiert am heutigen Donnerstag positiv auf die Entwicklungen und legt im Handel um 2,0 Prozent auf 22,97 Euro zu.

Rekordzahlen und bestätigte Prognose für 2026

Trotz des massiven Umsatzwachstums wies das Unternehmen für das abgelaufene Quartal einen Nettoverlust von 92,3 Millionen US-Dollar aus, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Finanzunterlagen hervorgeht.

Dennoch blickt das Management optimistisch auf das Gesamtjahr und bestätigte die Umsatzprognose, die weiterhin eine Spanne zwischen 420 Millionen und 450 Millionen US-Dollar vorsieht. Seit Jahresbeginn konnte der Wert des Papiers bereits um 13 Prozent zulegen, gestützt durch einen Rekord-Auftragsbestand, der sich laut Unternehmensangaben inzwischen auf 1,5 Milliarden US-Dollar beläuft.

Zusätzlich zu den Kernzahlen im Bereich der Trägerraketen meldete das Tochterunternehmen SciTec einen nennenswerten Erfolg. Die US-Behörden vergaben einen Festpreisauftrag im Wert von rund 93,7 Millionen US-Dollar an SciTec. Dieser Auftrag des U.S. Space Force / Space Systems Command umfasst die Weiterentwicklung der Digitalisierung bodengestützter Radarsysteme.

Strategische Allianz mit Lockheed Martin ausgebaut

Ein wesentlicher Faktor für die langfristige Planungssicherheit ist die am Dienstag bekannt gegebene zweijährige Verlängerung des bestehenden Rahmenvertrags mit Lockheed Martin. Die Vereinbarung wurde bis zum Jahr 2031 ausgeweitet und umfasst bis zu 25 Starts mit der Raketenkonfiguration Alpha Block II. Diese Partnerschaft unterstreicht die wachsende Bedeutung von Firefly als Dienstleister für etablierte Akteure der Luft- und Raumfahrtindustrie.

CEO Jason Kim bezeichnete die Nachfrage nach Startkapazitäten in Gesprächen mit Bloomberg und CNBC am gestrigen Mittwoch als „stärker denn je“. Laut Kim ist der Markt so stark ausgelastet, wie er es in seiner gesamten Laufbahn noch nicht erlebt habe. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, fahre das Unternehmen die Produktion der Alpha-Trägerrakete massiv hoch, die derzeit einen historischen Höchststand erreicht habe.

Steigende Nachfrage und operative Fortschritte

Während die Produktion der Alpha-Rakete auf Hochtouren läuft, schreitet auch die Entwicklung des größeren Eclipse-Fahrzeugs voran. Medienberichten zufolge gab das Unternehmen im Rahmen einer Analystenkonferenz am Dienstag zudem Details zum Zeitplan der kommenden Missionen bekannt.

Demnach werden die nächsten beiden Alpha-Starts nun für das vierte Quartal 2026 erwartet. Dies deutet auf eine leichte zeitliche Verschiebung des Debüts der verbesserten Alpha Block 2 hin, das ursprünglich früher erwartet worden war.

Neben dem Geschäft mit Trägerraketen treibt Firefly auch seine Aktivitäten im Bereich der Mondlandungen voran. Ein wichtiger Bestandteil des Backlogs bleibt dabei der bereits im Juni vergebene Auftrag der NASA im Rahmen des Commercial Lunar Payload Services-Programms. Dieser hat einen Wert von 144 Millionen US-Dollar und umfasst eine Blue-Ghost-Mondmission, was die Diversifizierung des Unternehmens über das reine Startgeschäft hinaus unterstreicht.

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