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Ferrari Aktie: Elkann warnt vor Angebotsrisiken

Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 05:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

John Elkann warnt vor einem möglichen Ungleichgewicht bei KI, während Ferrari eigene Aktien zurückkauft und Quartalszahlen für November plant.

Makro: Hexagonales Carbonfaser-Gewebe und gefräste Aluminium-Oberfläche, Luxussportwagen-Material
Ferrari N.V. NL0011585146: Makro-Aufnahme von Carbonfaser-Geflecht neben polierter Aluminium-Oberfläche, Licht von links Illustration mit AI erstellt.

Der Ferrari-Chairman John Elkann erklärte, er sei nicht besorgt, dass eine Korrektur im Markt für Künstliche Intelligenz den langfristigen Fortschritt dieser Technologie aus der Bahn werfen könnte. Gleichzeitig warnte er jedoch vor einem Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage, das ein operatives und konjunkturelles Risiko bergen könne.

An den Finanzmärkten schloss das Papier des Sportwagenherstellers die Handelswoche freundlich ab. Mit einem Schlusskurs von 348,05 Euro beendete die Aktie den Handel am Freitag, was einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent entsprach. Seit Jahresanfang verzeichnet der Titel damit einen Zuwachs von 8,7 Prozent.

Elektrifizierung und neue Impulse

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, beschrieb Elkann, wie unter anderem ein Gespräch mit Jeff Bezos seine Überlegungen zu einem elektrischen Ferrari mit angestoßen habe. In diesem Zusammenhang sprach er zudem über das Modell Luce, das in Kooperation mit dem Designteam LoveFrom von Jony Ive entworfen wurde.

Die Kombination aus neuen Antriebsformen und exklusiver Markenidentität markiert für den Konzern einen maßgeblichen Entwicklungsschritt. Neben der Ausrichtung künftiger Modellreihen behält die Führung um Elkann dabei auch die kontinuierliche Steuerung der eigenen Kapitalstruktur im Blick.

Rückkäufe und Bilanztermin im November

Das Unternehmen treibt parallel dazu die Rückführung von Kapital an die Anteilseigner voran. Ferrari N.V. erwarb vom 28. September bis zum 2. Oktober im Rahmen der dritten Tranche über 250 Millionen Euro insgesamt 73.534 eigene Anteile. Für dieses Paket wandte der Konzern 25.637.923,83 Euro auf.

Mit den regelmäßigen Zukäufen nutzt die Unternehmensführung liquide Mittel, um das Angebot an frei handelbaren Aktien am Markt gezielt zu verknappen. Dieser Schritt unterstreicht das Vertrauen des Managements in die finanzielle Solidität und Ertragskraft des Autobauers.

Seit dem 5. Januar summieren sich die Rückkäufe auf 1.989.307 Aktien im Gesamtwert von 612.950.841,72 Euro. Weitere fundamentale Hinweise auf die geschäftliche Verfassung folgen in wenigen Wochen: Am 3. November wird Ferrari die Ergebnisse des dritten Quartals vorlegen und damit Einblick in die operative Entwicklung geben.

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