Eni Aktie: Gewinn vervierfacht sich
Veröffentlicht am: 23.10.2026 um 09:11 Uhr | Redaktion boerse-global.deEni liefert für das dritte Quartal Zahlen, die ins Auge springen: Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn steigt auf 3,21 Milliarden Euro, nach 803 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Dazu gibt es mehr Geld für die Anteilseigner, und zwar gleich auf zwei Wegen.
Operativ deutlich stärker
Das bereinigte Pro-forma-EBIT verdoppelte sich auf 6 Milliarden Euro. Der bereinigte Nettogewinn legte ebenfalls um mehr als das Doppelte zu und erreichte 2,8 Milliarden Euro. Je Aktie stand ein Ergebnis von 1,07 Euro zu Buche, nach 0,24 Euro im Vorjahr.
Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften fiel mit 1,45 Milliarden Euro niedriger aus. Er liegt aber ebenfalls klar über dem Vorjahreswert von 355 Millionen Euro. Die Differenz zum Gesamtergebnis zeigt, dass Sonderposten außerhalb der fortgeführten Aktivitäten den Nettogewinn zusätzlich aufgebläht haben.
Der Umsatz zog kräftig an. Die Gesamterlöse stiegen auf 26,04 Milliarden Euro, nach 18,68 Milliarden Euro im dritten Quartal 2025. Auch die Förderung wuchs: Die zugrunde liegende Produktion im Explorations- und Fördergeschäft legte um 7 Prozent auf 1,83 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag zu.
Mehr Geld für Aktionäre
Der Verwaltungsrat beschloss eine Sonderdividende von 0,46 Euro je Aktie. Die Auszahlung ist für den 9. Dezember vorgesehen. Die ordentliche Dividende für 2026 von 1,10 Euro je Aktie bekräftigte das Gremium.
Zusätzlich stockt Eni das Aktienrückkaufprogramm für 2026 auf 3,8 Milliarden Euro auf. Das sind 12 Prozent mehr als die bereits angehobene Planung von 3,4 Milliarden Euro. Beim letzten Schlusskurs an der Borsa Italiana von 26,13 Euro entspricht die Sonderdividende rechnerisch einer zusätzlichen Rendite von knapp 1,8 Prozent.
Die Kombination aus Sonderausschüttung und größerem Rückkauf dürfte die Kapitalrückführung für 2026 spürbar erhöhen. Konkrete Termine nennt der Konzern bislang für die Sonderdividende: Sie fließt am 9. Dezember.
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