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Electro Optic Systems Aktie: Apollo-Kooperation mit Den Haag vereinbart

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 07:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Absichtserklärung umfasst die Weiterentwicklung des Apollo-Lasers; in den USA wurde das R400-System auf einer Beschaffungsplattform gelistet.

Electro Optic Systems: Niederlande planen Kooperation zum Apollo-Laser
Ein hochmodernes ferngesteuertes Waffensystem auf einem Militärfahrzeug in einer industriellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Die Aktie von Electro Optic Systems Holdings legt heute im vorbörslichen Handel um 7,9 Prozent auf 7,06 Euro zu. Auslöser dieser Kursbewegung ist eine gestern unterzeichnete Absichtserklärung mit dem niederländischen Verteidigungsministerium. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die gemeinsame Weiterentwicklung des Hochenergie-Lasersystems Apollo zu einer einsatzfähigen Waffe für die Drohnenabwehr.

Pläne für niederländische Fertigung

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Niederlande bei einem erfolgreichen Verlauf der Entwicklungsphase den Kauf mehrerer Systeme anstreben. Parallel dazu prüfen beide Seiten die Errichtung einer niederländischen Produktionsstätte.

Mit diesem Vorhaben adressieren die Partner die steigende europäische Nachfrage nach militärischer Ausrüstung und Systemen zur Drohnenabwehr. Das Apollo-System war vor rund zwei Wochen auf der Fachmesse MSPO vorgestellt worden.

Neuer Beschaffungskanal in den Vereinigten Staaten

Neben der Kooperation in den Niederlanden vermeldete das Unternehmen gestern auch operative Fortschritte auf dem US-amerikanischen Markt. Das ferngesteuerte Waffensystem R400 wurde über die Einheit EOS Defense Systems USA auf dem Beschaffungsmarktplatz der „Joint Interagency Task Force 401“ gelistet.

Diese Plattform dient US-Behörden zur gezielten Beschaffung von Technologien zur Bekämpfung unbemannter Flugsysteme und eröffnet dem Rüstungsbauer einen zusätzlichen Vertriebsweg.

Auftragsbestand und Ausblick

Die jüngsten operativen Vereinbarungen treffen auf ein bereits gefülltes Auftragsbuch. Vor rund einem Monat legte das Unternehmen die Ergebnisse für das erste Halbjahr vor, die einen Umsatz von 168,8 Millionen A$ sowie ein bereinigtes EBITDA von 21,6 Millionen A$ auswiesen.

Der Auftragsbestand summierte sich zu diesem Berichtszeitpunkt auf 846 Millionen A$. Für das gesamte Geschäftsjahr peilt die Unternehmensführung einen Jahresumsatz in einer Bandbreite zwischen 360 und 400 Millionen A$ an.

Das Management stuft die zügige Umsetzung des vorliegenden Auftragsbestands in abrechenbare Erlöse sowie den Abschluss weiterer Großverträge als wesentliche Meilensteine ein, um diese Zielmarken zu erreichen.

Unveränderte Aktienanzahl

Auf Ebene der Unternehmensanteile gab es in dieser Woche ebenfalls eine Anpassung. Nach der Ausübung von 26.000 Mitarbeiteroptionen am Montag übertrug das Unternehmen 23.912 bestehende Aktien an die Mitarbeiter. Durch die Verwendung bereits vorhandener Anteile blieb die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien unverändert bei 221.702.162 Stück.

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