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Deutsche Telekom Aktie: Stromtarife mit Rabot Energy gestartet

Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 22:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Drei erneuerbare Stromangebote ergänzen das Telekom-Geschäft; zugleich meldet der Konzern Glasfaserzuwachs und plant Kostensenkungen bis 2030.

Pop-Art-Comic mit Antennensymbol, konzentrischen Signalwellen und fettem 5G-Text in Primärfarben
Pop-Art-Comic-Illustration mit stilisierten Funkwellen und fettem '5G'-Schriftzug im Lichtenstein-Stil – symbolisiert den 5G-Netzausbau und die Mobilfunkstrategie der Deutsche Telekom AG (ISIN DE0005557508) Illustration mit AI erstellt.

Die Deutsche Telekom erweitert ihr Angebot über das klassische Telekommunikationsgeschäft hinaus. Gemeinsam mit Rabot Energy startete der Bonner Konzern am vergangenen Donnerstag drei Stromtarife aus vollständig erneuerbaren Energiequellen. Die neuen Tarife werden für Kunden direkt über das Vorteilsprogramm Magenta Moments in der konzerneigenen App bereitgestellt.

Dieser Vorstoß in den Energiemarkt folgt auf eine Reihe operativer Initiativen, mit denen das Unternehmen seine Kundenbasis breiter ansprechen und neue Erlösquellen erschließen will. An der Börse legte die T-Aktie heute um 0,8 Prozent auf 26,80 Euro zu. Damit notiert das Papier weiterhin unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 28,01 Euro.

Netzausbau und neue Digitalpartnerschaften

Parallel zum Einstieg in den Vertrieb von Ökostrom treibt der Konzern die Modernisierung seiner Infrastruktur voran. Zuvor hatte der Konzern gemeldet, dass im August 222.000 zusätzliche Glasfaseranschlüsse fertiggestellt wurden. Damit stieg die Zahl der Haushalte und Betriebe mit Zugang zu den Glasfasertarifen des Unternehmens auf 14,1 Millionen.

Neben dem physischen Netzausbau setzt die Telekom auf spezialisierte digitale Dienstleistungen. Am 29. September vereinbarte der Konzern eine Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen caery. Ziel der Kooperation ist es, Verwaltungsverfahren bei Kranken- und Pflegekassen zu automatisieren.

Vorgänge wie Leistungsprüfungen, Abrechnungen und Auszahlungen sollen künftig über künstliche Intelligenz abgewickelt werden, wobei die Datenverarbeitung in der konzerneigenen Public-Cloud-Umgebung erfolgt.

Trotz der kontinuierlichen Ausweitung des operativen Geschäfts zeigen sich einige Marktbeobachter vorsichtiger.

Gleichzeitig reduzierten die Analysten ihr Kursziel deutlich von 37 auf 28,10 Euro. Als wesentliche Belastungsfaktoren führten sie Unsicherheiten bezüglich einer möglichen Zusammenführung mit T-Mobile US sowie den anhaltenden Wettbewerbsdruck im deutschen Breitbandgeschäft an.

Finanzielle Entlastung und Effizienzsteigerungen verspricht sich das Management hingegen von strategischen Sparplänen: Beim AI Investor Day kündigte der Konzern an, die indirekten Kosten bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 2023 um rund 2,5 Milliarden Euro senken zu wollen.

Ein klares Bild über die aktuelle Geschäftsentwicklung erhalten Anleger im kommenden Monat. Die Deutsche Telekom plant die Veröffentlichung ihrer Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2026 für den 5. November.

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