Daldrup & Söhne: Gesamtleistung springt auf 32,3 Millionen
Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 14:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Daldrup & Söhne AG hat im ersten Halbjahr 2026 eine signifikante Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit verzeichnet und blickt trotz eines leichten Margenrückgangs zuversichtlich auf das verbleibende Geschäftsjahr.
Wie das Unternehmen am 27. August auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, stieg die Konzern-Gesamtleistung in den ersten sechs Monaten sprunghaft an. Parallel dazu bestätigte die Unternehmensführung ihre Ziele für das Gesamtjahr und schüttet eine höhere Dividende an die Anteilseigner aus.
Stabiler Auftragsbestand stützt Jahresziele
Die Konzern-Gesamtleistung kletterte im ersten Halbjahr auf 32,3 Millionen Euro, nachdem dieser Wert im Vorjahreszeitraum noch bei 20,7 Millionen Euro gelegen hatte. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 3,46 Millionen Euro.
Die operative Marge ging dabei im Vergleich zum Vorjahr zurück: Das Unternehmen meldete für die ersten sechs Monate eine EBIT-Marge von 10,7 Prozent, nach 12,8 Prozent im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Als Hintergrund für diese Entwicklung nannte der Bohrspezialist spezifische Projekt- und Abrechnungseffekte, die das Ergebnis in der ersten Jahreshälfte beeinflussten.
Trotz des moderaten Margenrückgangs hält das Management an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2026 fest. Angestrebt wird eine Konzern-Gesamtleistung von rund 58 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge, die sich in einem Korridor zwischen 11,5 Prozent und 13,5 Prozent bewegen soll. Die Grundlage für diese Erwartungen bildet die weiterhin gute Auftragslage.
Ende August 2026 belief sich der Auftragsbestand des Unternehmens auf 132 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat, als der Bestand bei 140 Millionen Euro lag, stellt dies zwar einen leichten Rückgang dar, unterstreicht jedoch die langfristige Auslastung. Auch das Fachmagazin Energie & Management berichtete über das positive erste Halbjahr und hob die Bestätigung der Jahresziele hervor.
Hauptversammlung beschließt Dividendenerhöhung
Neben der Vorlage der Halbjahreszahlen stand in der vergangenen Woche die Gewinnverwendung im Fokus. Am Freitag stimmte die Hauptversammlung des Unternehmens dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende in Höhe von 0,18 Euro je Aktie auszuschütten. Dies stellt eine Erhöhung um 20 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Jahr dar. Die Zustimmung der Aktionäre unterstreicht das Vertrauen in die finanzielle Stabilität und die künftige Entwicklung des Konzerns.
An der Börse zeigt sich der Wert in einer robusten Verfassung. Im heutigen Handel notiert die Aktie bei 23,60 Euro, was einem Zuwachs von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. Damit setzt das Papier seinen Aufwärtstrend fort, der sich bereits über das gesamte Jahr abzeichnet: Seit Beginn des Jahres hat die Aktie bereits um 22 Prozent zugelegt.
Anleger reagierten damit positiv auf die Kombination aus deutlichen Wachstumszahlen im operativen Geschäft und der Fortführung einer aktionärsfreundlichen Ausschüttungspolitik.
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