CrowdStrike Aktie: Deutsche Bank hebt auf Buy
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 20:57 Uhr | Redaktion boerse-global.deCrowdStrike geriet am Donnerstag im breiten Ausverkauf von Technologie- und KI-Aktien unter Druck. Medienberichten zufolge bewerteten Anleger nach den US-Zwischenwahlen die Risiken des KI-Booms und möglicher Rechenzentrumsregulierung neu; darin wurde der Hauptgrund für den Rückgang gesehen. Über sieben Tage verlor die Aktie 13%.
Deutsche Bank setzt auf KI-Nachfrage
Die Deutsche Bank hatte CrowdStrike am 2. November von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und ein Kursziel von 300 $ gesetzt. Medienberichten zufolge begründete sie den Schritt mit einer KI-getriebenen Ausweitung der Nachfrage nach Cybersicherheit und des für CrowdStrike adressierbaren Marktes.
Zukäufe und neue Schutzfunktionen
CrowdStrike unterzeichnete am Dienstag eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Fiddler AI. Nach Unternehmensangaben soll der Zukauf die Beobachtbarkeit und Erklärbarkeit von KI-Agenten auf der Falcon-Plattform ergänzen. Die Gegenleistung soll überwiegend aus Bargeld bestehen; ein Teil entfällt auf Aktien, die an Unverfallbarkeitsbedingungen gebunden sind.
Den Abschluss erwartet CrowdStrike im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2027, vorbehaltlich üblicher Bedingungen.
Ebenfalls am Dienstag unterzeichnete CrowdStrike eine verbindliche Vereinbarung zum Erwerb von Dreadnode. Das Unternehmen soll automatisierte Sicherheitstests für KI-Modelle, Anwendungen und Agenten in Falcon einbringen. CrowdStrike plant die Verfügbarkeit dieser Funktionen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2027.
Am Mittwoch stellte CrowdStrike zudem die von SafeMind unterstützte Funktion Agentic Adversary Emulation vor. Sie simuliert laut Unternehmen KI-gestützte Angreifer, die Schwachstellen kombinieren, um kritische Ressourcen zu erreichen. Außerdem priorisiert sie Gegenmaßnahmen und prüft, ob Angriffspfade geschlossen wurden.
CrowdStrike führte am Mittwoch auch seine Falcon Sovereign Cloud in Saudi-Arabien ein. Nach Unternehmensangaben steht die Plattform dort mit Datenhaltung innerhalb des Landes zur Verfügung.
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