Credo Technology Holding Aktie: ZeroFlap-Reihe um 1,6T-Transceiver erweitert
Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 18:58 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Mit der Präsentation neuer Konnektivitätslösungen für künstliche Intelligenz rückt Credo Technology Holding an den Märkten wieder in den Fokus. Am heutigen Freitag legt das Papier um 8,0 Prozent zu und klettert auf 211,70 USD. Damit setzt der Halbleiterspezialist die Erholung fort, nachdem die Präsentationen auf Branchenmessen in den vergangenen Tagen zusätzliche Aufmerksamkeit auf das Produktportfolio gelenkt haben.
Fokus auf optische 1,6T-Verbindungen
Technologischer Schwerpunkt der jüngsten Vorstöße ist der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsverbindungen für Rechenzentren. Am 15. September stellte das Unternehmen eine Erweiterung seiner ZeroFlap-Reihe vor. Die neuen 1,6T-Transceiver basieren auf einer 224G-Architektur pro Kanal und kombinieren den optischen Signalprozessor des Hauses mit dem Kfir200-Siliziumphotonik-Baustein sowie einer zugehörigen Diagnoseplattform.
Im Anschluss an die Vorstellung auf dem AI Infra Summit in Santa Clara präsentierte das Unternehmen die optischen Konnektivitätslösungen für KI-Infrastrukturen vom 21. bis 23. September auf der Fachkonferenz ECOC in Málaga. Credo adressiert mit den neuen Komponenten die wachsenden Anforderungen an Bandbreite und Zuverlässigkeit in hochgradig vernetzten KI-Clustern.
Analysten heben Potenzial hervor
Die Auftritte auf den Branchenkonferenzen stießen in den vergangenen Tagen auch in den Analyseabteilungen auf Beachtung. Nach Gesprächen mit Unternehmensvertretern auf der Konferenz in Málaga bekräftigte das Analysehaus Stifel am Dienstag seine Kaufempfehlung und setzt das Kursziel bei 350 USD an.
Medienberichten zufolge sprach sich am Mittwoch auch Mizuho dafür aus, Kursrücksetzer bei dem Titel zum Einstieg zu nutzen. Bereits zu Wochenbeginn hatte das Haus sein Kursziel wegen niedrigerer Bewertungsmultiplikatoren im Branchenvergleich zwar von 290 auf 245 USD angepasst, die Einstufung mit „Outperform“ jedoch zugleich bestätigt.
Transaktionen aus dem Führungskreis
Neben den Fortschritten bei den optischen Produkten gab es Mitte des Monats Bewegung im Aktionärskreis des Managements. Am 17. September veräußerte Technologievorstand Chi Fung Cheng Anteile über eine Familienstiftung im Rahmen eines vorab festgelegten Rule-10b5-1-Handelsplans.
Medienberichten zufolge trennte sich zudem James Laufman am Montag von 5.000 Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 185 USD je Anteil. Beide Vorgänge wurden über die Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC erfasst. Mit einem Zuwachs von 47 Prozent seit Jahresbeginn behauptet die Aktie trotz vorangegangener Kursschwankungen ihren deutlichen Jahresgewinn.
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