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CleanSpark Aktie: Meta sichert 20-Jahres-Vertrag für KI-Infrastruktur

Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 20:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

CleanSpark plant eine 2,227-Milliarden-Dollar-Finanzierung für Sandersville. Meta garantiert 20 Jahre Mieterträge und könnte weitere Kapazitäten nutzen.

CleanSpark finanziert Georgia-Rechenzentrum mit 2,227-Milliarden-Dollar-Anleihe
Moderne Rechenzentrumsinfrastruktur mit leuchtenden Server-Racks als Symbol für KI-Technologie und Energiewirtschaft. Illustration mit AI erstellt.

Mit einer milliardenschweren Anleiheemission treibt CleanSpark den Bau seines Rechenzentrums im US-Bundesstaat Georgia voran. Die Tochtergesellschaft CSDC Finance I plant eine Privatplatzierung von vorrangig besicherten Schuldverschreibungen im Volumen von 2,227 Milliarden US-Dollar mit Fälligkeit im Jahr 2031. Die Mittel sind zweckgebunden für die Errichtung des Campus in Sandersville, die Erstattung zuvor geleisteter Eigenkapitalbeiträge sowie den Aufbau von Schuldendienstreserven. Zeitgleich wurde bekannt, dass der Technologiekonzern Meta Platforms hinter dem Großprojekt steht.

Die CleanSpark-Aktie legte am heutigen Freitag um 7,2 Prozent auf 12,48 Euro zu. Damit beläuft sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf 2,82 Milliarden Euro.

Meta Platforms garantiert langfristige Mieterträge

Das Vorhaben in Sandersville umfasst eine geplante IT-Kapazität von 175 Megawatt. Als Mieter fungiert die Meta-Tochtergesellschaft Anviran. Der Mutterkonzern Meta Platforms übernimmt dabei Garantien für die anfallenden Miet- und Betriebskosten.

Die vertragliche Vereinbarung sieht eine feste Laufzeit von 20 Jahren vor. CleanSpark kalkuliert über diesen Zeitraum mit kontrahierten Gesamterlösen von rund 6,6 Milliarden US-Dollar.

Der Vertrag beinhaltet eine jährliche Mietanpassung von drei Prozent. Daraus errechnet sich ein durchschnittlicher Nettobetriebsertrag von etwa 330 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Über zwei optionale Verlängerungen um jeweils fünf Jahre könnte das gesamte Vertragsvolumen auf bis zu 11,6 Milliarden US-Dollar anwachsen. Erste Mieteinnahmen werden ab November 2027 erwartet.

Projektfinanzierung über den Hochzinsmarkt

Zur Finanzierung der Baukosten, die auf 10 bis 12 Millionen US-Dollar pro Megawatt veranschlagt werden, greift CleanSpark auf den Markt für Hochzinsanleihen zurück. Die Papiere sind nicht in Aktien wandelbar.

Laut Bloomberg wird das Bankenkonsortium bei dieser Transaktion von Morgan Stanley angeführt. Die Besicherung erfolgt über Pfandrechte am Projektstandort durch die CSRE Properties Sandersville, flankiert von einer Fertigstellungsgarantie des Mutterkonzerns.

CleanSpark stellt mit dieser Transaktion die weichenstellende Finanzierung für den Übergang vom reinen Bitcoin-Mining hin zur Bereitstellung großskalierter Infrastruktur für Künstliche Intelligenz sicher.

Über den Standort Sandersville hinaus hält der Partner Meta eine Absichtserklärung über weitere Kapazitäten von bis zu 885 Megawatt an Standorten in Texas.

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