BYD Aktie: EU-Abgeordnete drohen mit Ausschluss von Aufträgen
Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 21:48 Uhr | Redaktion boerse-global.deBYD hat heute die zweite Generation des Seal 07 in China auf den Markt gebracht. Medienberichten zufolge bietet der Hersteller das Modell sowohl mit rein batterieelektrischem Antrieb als auch als Plug-in-Hybrid an. Die Einstiegspreise fallen niedriger aus, während die Reichweite gegenüber der bisherigen Generation steigt.
Absatz und Ergebnis als Kontext
Das entspricht nach Angaben des Unternehmens einem Zuwachs von 11% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat, wie Reuters berichtete.
Besonders deutlich legten die Ausfuhren zu: BYD steigerte seine Exporte um 102,8% auf 170.194 Fahrzeuge. Damit haben sich die Auslandsverkäufe im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Bei den Personenwagen entfielen 305.743 verkaufte Fahrzeuge auf Modelle mit rein batterieelektrischem Antrieb. Für die Plug-in-Hybride unter den Personenwagen meldete BYD einen Absatz von 177.382 Fahrzeugen.
Der vor gut einer Woche veröffentlichte Quartalsbericht zeigte für das dritte Quartal 2026 einen Nettogewinn von 10 Milliarden Yuan. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies einen Anstieg um 28%, wie Reuters berichtete.
Der Umsatz erreichte im selben Berichtszeitraum 221,5 Milliarden Yuan und lag damit um 13,6% über dem Vorjahreswert. Trotz des Gewinnanstiegs blieb das Ergebnis unter den Analystenschätzungen, die Reuters zusammengestellt hatte.
Abgeordnete verlangen Prüfung in Europa
Auf europäischer Ebene forderten mehr als ein Dutzend Mitglieder des Europäischen Parlaments eine Sicherheitsprüfung von BYD-Fahrzeugen. Nach einem Reuters-Bericht wandten sie sich mit dieser Forderung an die Europäische Kommission.
Die Abgeordneten verlangten, mögliche Sicherheitsbedrohungen durch die Fahrzeuge zu bewerten und Beschränkungen zu erwägen. Zu den von ihnen genannten Maßnahmen gehört auch ein möglicher Ausschluss von BYD aus der öffentlichen Auftragsvergabe.
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