BT Aktie: Freitagsminus nach KI-Sorgen um Stellenabbau
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 06:30 Uhr | Redaktion boerse-global.deBT geriet am Freitag im Sog schwacher Telekomwerte unter Druck, die laut Reuters einen breiten Marktrückgang angesichts KI-bezogener Risiken anführten. Reuters berichtete zudem über Sorgen, künstliche Intelligenz könnte die erwarteten Einsparungen aus dem Stellenabbau bei BT schmälern. Die Aktie verlor am Freitag 4,6%.
Stellenabbau und bestätigte Finanzziele
Am Donnerstag bezifferte BT den Stellenabbau seit Ende März auf 7.731 Arbeitsplätze. Ohne das internationale Geschäft beschäftigte das Unternehmen damit noch 90.000 Menschen. Den geringeren Personalbedarf bei Openreach brachte BT mit dem Höhepunkt seines Glasfaserausbaus in Verbindung.
Für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2027 meldete BT einen Umsatz von £8,75 Milliarden. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreichte £4,10 Milliarden. Beide Kennzahlen stiegen nach Unternehmensangaben um jeweils 1%.
Der Vorsteuergewinn legte um 12% auf £1,07 Milliarden zu. Zugleich bestätigte BT am Donnerstag seine Jahresprognose.
Beim bereinigten operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet BT weiterhin £8,1 Milliarden bis £8,2 Milliarden. Der normalisierte freie Cashflow soll £2,0 Milliarden erreichen.
Pensionsvereinbarung schafft Ausschüttungsspielraum
BT erhöhte außerdem die Zwischendividende auf 2,50 Pence je Aktie. Mehr Spielraum für Ausschüttungen schafft nach Unternehmensangaben die am Donnerstag gemeldete Vereinbarung mit dem BT Pension Scheme zur turnusmäßigen Pensionsbewertung.
Das Defizit belief sich zum Bewertungsstichtag am 30. Juni auf £2,7 Milliarden. Bei der Bewertung 2023 hatte es £3,7 Milliarden betragen. BT stellt zusätzliche Finanzierung mit einem Barwert von £282 Millionen bereit.
Fortschritte meldete BT am Donnerstag auch beim geplanten internationalen Gemeinschaftsunternehmen mit Verizon. Zudem bestätigte das Unternehmen die am 5. Oktober vollzogene Übernahme von TalkTalk aus der Insolvenzverwaltung. Nach Angaben von BT schützt die Transaktion die Versorgung von rund 2,5 Millionen Kunden.
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