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British American Tobacco Aktie: E-Zigaretten-Konsultation endet im Oktober

Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 13:58 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Konzern baut seine Cannabisbeteiligung aus, kauft eigene Aktien zurück und warnt vor Folgen strengerer E-Zigaretten-Regeln.

Moderne unbeschriftete Fabrikhalle mit Edelstahlanlagen im Tageslicht, British American Tobacco
British American Tobacco plc (GB0002875804) betreibt moderne Produktionsanlagen für Nikotinprodukte in Großbritannien Illustration mit AI erstellt.

British American Tobacco richtet den Blick verstärkt auf Geschäftsfelder abseits des traditionellen Tabakgeschäfts. Während das Unternehmen parallel an mehreren strategischen Fronten agiert.

Die Aktie gibt am heutigen Handelstag nach und notiert bei 48,28 Euro, was einem Minus von 2,2 Prozent entspricht. Damit bewegt sich das Papier unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 49,72 Euro.

Zukäufe bei Cannabis und laufender Aktienrückkauf

Gestern stockte der Konzern sein Engagement bei einem nordamerikanischen Cannabisproduzenten auf. Die bestehende Position setzt sich aus Aktien sowie wandelbaren Schuldtiteln zusammen. Geografischer Schwerpunkt dieser Aktivitäten bleibt vorerst Kanada.

Für den Konzern stellt der Schritt eine langfristige strategische Option im Rahmen der Diversifizierung jenseits klassischer Nikotinprodukte dar, auch wenn die Maßnahme kurzfristig nicht als primärer Gewinntreiber eingestuft wird.

Parallel dazu treibt das Management die Rückführung von Mitteln an die Anteilseigner voran. Im Rahmen des laufenden Rückkaufprogramms erwarb British American Tobacco zwischen dem 21. und 25. September über Goldman Sachs International 600.000 eigene Anteilsscheine, die eingezogen werden sollen.

Nach dieser Transaktion beläuft sich die Zahl der stimmberechtigten ausgegebenen Aktien auf 2.157.884.349 Stück. Im konzerneigenen Bestand verbleiben 132.648.864 Aktien.

Widerstand gegen schärfere Vorgaben in Großbritannien

Gleichzeitig wächst der Regulierungsdruck im britischen Heimatmarkt. In einem bereits im Juli übermittelten Schreiben warnte der Konzern Gesundheitsministerin Yvette Cooper vor den Konsequenzen neutraler Einheitsverpackungen sowie weiterer Verkaufsbeschränkungen für E-Zigaretten.

Nach Einschätzung des Managements könnten derart strikte Vorgaben dazu führen, dass Konsumenten vermehrt in den Schwarzmarkt abwandern und der Absatz illegaler Produkte zunimmt. Die öffentliche Konsultationsphase der britischen Regierung zu den künftigen Regeln für E-Zigaretten endet am 2. Oktober.

Wachstum bei alternativen Produkten

Die Debatte um regulatorische Leitplanken trifft British American Tobacco in einer Phase, in der die Sparte für risikoreduzierte Alternativen ein wichtiger Wachstumstreiber ist.

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