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Black Hills Aktie: Versorgungsvertrag mit Google geschlossen

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 09:59 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Versorger investiert von 2027 bis 2029 geplante 1,8 Milliarden Dollar in zusätzliche Kapazitäten für Googles Rechenzentrum.

Black Hills steigt nach Google-Vertrag für Rechenzentrum in Wyoming
Moderne Hochspannungs-Umspannstation und Infrastruktur für erneuerbare Energien bei Sonnenaufgang. Illustration mit AI erstellt.

Ein umfangreicher Liefervertrag mit Google beflügelt die Aktie der Black Hills Corporation. Das Papier des US-Energieversorgers legt heute um 5,4 % zu und notiert bei 66,25 €. Auslöser des deutlichen Kurssprungs ist der Abschluss verbindlicher Verträge zur Energieversorgung eines geplanten Rechenzentrums von Google in Cheyenne im US-Bundesstaat Wyoming.

Langfristiger Versorgungsvertrag für Wyoming

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters reiht sich die Vereinbarung in die verstärkten Bemühungen großer Technologiekonzerne ein, verlässliche Strommengen für energieintensive KI-Rechenzentren abzusichern. Das Projekt unterstreicht die wachsende Bedeutung regionaler Versorger beim Aufbau moderner Serverinfrastruktur.

Die vertraglichen Vereinbarungen traten mit Wirkung zum 30. September in Kraft. Die Kooperation ist langfristig ausgelegt und läuft bis zum Jahr 2048. Nach Angaben von Black Hills übernimmt Google sämtliche Kosten, die mit der Versorgung des Rechenzentrums verbunden sind.

Das Vorhaben erfordert jedoch eine spürbare Erweiterung der technischen Infrastruktur vor Ort. Um die vertraglich zugesagten Mengen verlässlich bereitzustellen, leitet das Versorgungsunternehmen ein mehrjähriges Ausbauprogramm ein.

Milliardenprogramm für neue Erzeugungskapazitäten

Für den Ausbau der Stromerzeugung plant Black Hills erhebliche finanzielle Mittel ein. Zwischen den Jahren 2027 und 2029 sollen Investitionen in Höhe von $1,8 Milliarden getätigt werden.

Der Schwerpunkt liegt auf einer stabilen Grundlastversorgung, um den kontinuierlichen Betrieb der geplanten Serverfarmen zu gewährleisten. Parallel dazu bezieht das Konzept auch externe Erzeuger ein.

Konkret sieht der Plan den Bau von 564 MW Erzeugungskapazität auf Erdgasbasis vor. Zudem soll Black Hills bis zu 590 MW an netzgebundenem Service bereitstellen. Ergänzend dazu steuert das Unternehmen rund 2,1 GW an Ressourcen Dritter.

Rege Nachfrage am Aktienmarkt

Am Kapitalmarkt sorgte die Bekanntgabe der Verträge für spürbare Erleichterung und reges Kaufinteresse. Reuters berichtete, dass die Vereinbarung über das Google-Projekt direkt mit den Kursgewinnen der Aktie im nachbörslichen US-Handel verknüpft war.

Die positive Tendenz setzt sich am heutigen Handelstag unvermindert fort. Mit dem kräftigen Kursgewinn rückt das Papier wieder nah an sein 52-Wochen-Hoch von 66,90 € heran.

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