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Black Canyon Aktie: Erste Ressourcenschätzung für Wandanya

Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 13:19 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die erste Schätzung beziffert Wandanyas Manganressource auf 23,6 Millionen Tonnen; eine Scoping-Studie soll im Dezember 2026 folgen.

Black Canyon: Wandanya-Ressource bewegt Aktie und Projektpläne
Geologe untersucht eine Gesteinsprobe in einer trockenen, felsigen Landschaft im australischen Outback. Illustration mit AI erstellt.

Mit der ersten Ressourcenschätzung für das Wandanya-Vorkommen hat Black Canyon am Markt für deutliche Bewegung gesorgt. Das Explorationsunternehmen meldete konkrete Zahlen für das Mangan- und Eisenprojekt, woraufhin die Aktie heute um 18 Prozent auf 0,3600 AUD kletterte. Bereits am Vortag hatte das Papier bei 0,3050 AUD geschlossen, bevor die neuen Projektdaten im Handel ihre Wirkung entfalteten.

Hohe Gehalte an Mangan und Eisen

Im Mittelpunkt der Veröffentlichung von gestern steht die sogenannte Maiden Mineral Resource Estimate für die Wandanya-Lagerstätte. Den Unternehmensangaben zufolge weist das Vorkommen eine Ressource von 23,6 Millionen Tonnen Erz mit einem Gehalt von 25,8 Prozent Mangan auf.

Zusätzlich beinhaltet die Lagerstätte eine Eisenkomponente. Hier beziffert Black Canyon die Schätzung auf 12,5 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 54,9 Prozent Eisen. Ein wesentlicher Aspekt des Berichts liegt zudem im identifizierten Potenzial für Direktversanderz. Ein solches Material ermöglicht den Abtransport und Verkauf des geförderten Erzes ohne vorangehende, kostenintensive Aufbereitungsschritte vor Ort.

Scoping-Studie für Dezember terminiert

Für die weitere Erschließung von Wandanya hat das Management bereits den nächsten operativen Meilenstein abgesteckt. Eine umfassende Scoping-Studie zur wirtschaftlichen und technischen Bewertung des Projekts soll im Dezember 2026 fertiggestellt werden. Diese Untersuchung wird konkretere Parameter zu möglichen Abbauverfahren, den verkehrstechnischen Logistikketten sowie den geschätzten Investitions- und Betriebskosten liefern.

Anleger erhalten damit zum Jahresende eine fundierte Entscheidungsgrundlage über die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens. Bis dahin dürften vor allem Fortschritte bei den metallurgischen Auswertungen und Planungsarbeiten die Wahrnehmung des Projekts bestimmen.

Corporate-Aktivitäten und anstehende Hauptversammlung

Neben den Fortschritten im Projektbereich gab es bei Black Canyon zuletzt auch auf gesellschaftsrechtlicher Ebene Bewegung. Am 24. September emittierte das Unternehmen 428.570 neue Stammaktien, die aus der Ausübung von Optionen hervorgingen.

Zudem treibt das Management die Vorbereitungen für die jährliche Aktionärsversammlung voran. Am 17. September veröffentlichte das Unternehmen die offizielle Einberufung der Hauptversammlung sowie die Bekanntmachung zu den Nominierungen für das Leitungsgremium. Zusammen mit dem eingereichten Jahresbericht und dem Anhang Appendix 4G sind damit die formalen Weichen für die nächste Abstimmung mit den Aktionären gestellt.

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