Bighorn, Metals

Bighorn Metals Aktie: Exploration am Marietta-Projekt läuft

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 17:29 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die erste Erkundungsphase läuft; ein Nachweis für Seltene Erden oder eine entsprechende Ressource liegt bislang nicht vor.
Geologe bei der Gesteinsuntersuchung auf einem Explorationsgelände in einer bergigen Landschaft. Illustration mit AI erstellt.

Bighorn Metals hat die erste Explorationsphase am Marietta-Projekt in Nevada begonnen. Das Unternehmen meldete heute laufende Arbeiten an historischen Gold-, Silber-, Kupfer- und weiteren Basismetallvorkommen. Auch das Potenzial für Seltene Erden wird vorläufig untersucht.

Einen entsprechenden Mineralisierungsnachweis hat Bighorn jedoch ausdrücklich nicht erbracht. Für Anleger ist die Meldung damit ein operativer Fortschritt, aber kein Nachweis eines neuen Seltene-Erden-Vorkommens.

Sieben historische Bergbaubereiche im Fokus

Die Untersuchung erstreckt sich über sieben historische Bergbaubereiche. Damit richtet sich das Programm nicht ausschließlich auf Seltene Erden. Sie sind ein zusätzlicher Prüfpunkt innerhalb einer breiter angelegten Erkundung der historischen Metallvorkommen.

Noch am Dienstag hatte Bighorn den Beginn der Planung für das erste Herbstprogramm angekündigt. Mit der heutigen Mitteilung geht der gemeldete Stand über diese Vorbereitung hinaus: Die Exploration läuft. Dieser Unterschied ist die wesentliche neue Entwicklung bei Marietta.

Zu den angekündigten Arbeiten gehören die Auswertung historischer Daten, Prospektion und geologische Kartierung. Hinzu kommen Schurfarbeiten und Probenahmen. Das Programm soll Daten liefern, die als Grundlage für mögliche anschließende Bohrungen dienen. Solche Bohrungen sind damit eine mögliche Folgemaßnahme und nicht mit dem jetzt gemeldeten Beginn der ersten Phase gleichzusetzen.

Seltene Erden bleiben eine Prüfaufgabe

Bighorn grenzt den Stand der Untersuchung klar ein: Das Unternehmen hat keine Mineralisierung mit Seltenen Erden identifiziert. Ebenso wurden weder eine entsprechende Ressource noch eine wirtschaftlich gewinnbare Lagerstätte festgestellt.

Die vorläufige Potenzialprüfung darf deshalb nicht als Entdeckungsmeldung gelesen werden. Auch die historischen Vorkommen anderer Metalle ersetzen keinen Nachweis für Seltene Erden. Der Anlegerfokus liegt somit auf der Erkundung und Datenerhebung, nicht auf einer bereits belegten wirtschaftlichen Nutzung.

Loljuh zeigt ebenfalls frühen Erkundungsstand

Auch beim Loljuh-Projekt steht die Bewertung von Explorationsarbeiten im Mittelpunkt. Am 21. Oktober meldete Bighorn den Abschluss seines Herbstprogramms. Die Teams hatten fünf Zielgebiete beprobt und in drei Bereichen von Hand Schürfgräben angelegt.

Zu den bearbeiteten Bereichen gehörte ein neu identifiziertes Kupfervorkommen. Die Analyseergebnisse standen bei dieser Mitteilung noch aus; ein Untersuchungsergebnis wurde nicht veröffentlicht.

Für die Einordnung beider Projekte zählt daher die Trennung zwischen durchgeführten Arbeiten und belegten Ergebnissen. Bei Marietta ist jetzt der Start der Exploration bestätigt. Eine Ressource an Seltenen Erden lässt sich daraus nicht ableiten.

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