Benz Mining Aktie: Gateway meldet Goldanomalien neben Glenburgh
Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 06:36 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Neue Bodenfunde in unmittelbarer Nachbarschaft lenken die Aufmerksamkeit erneut auf das australische Projektgebiet von Benz Mining. Gateway Mining meldete heute zwei jeweils rund vier Kilometer lange Gold-im-Boden-Anomalien auf dem Projekt Glenburgh South in Westaustralien, die direkt südlich an das Areal von Benz Mining anschließen.
Die geochemischen Befunde decken sich mit interpretierten Strukturkorridoren des Gebiets, auch wenn die gemessenen Goldgehalte mit Maximalwerten von 8 Teilen pro Milliarde (ppb) vorerst moderat bleiben. Für das Umfeld des Glenburgh-Camps unterstreichen die Erkundungen jedoch das anhaltende geologische Interesse an der Region.
Zielkorridor und Vorbereitung der Ressourcenschätzung
Benz Mining konzentriert sich auf dem eigenen Glenburgh-Projekt auf ein umfangreiches Explorationsprogramm über geplante 450.000 Bohrmeter. Das im Juni definierte konzeptionelle Explorationsziel reicht am oberen Ende auf etwa 12 Millionen Unzen Gold, stellt nach Unternehmensangaben jedoch ausdrücklich noch keine Mineralressource dar. Eine erste formelle Mineralressourcenschätzung strebt das Unternehmen für das erste Halbjahr 2027 an.
Frühere Bohrkampagnen lieferten bereits markante Treffer. Im August meldete das Unternehmen Abschnitte von 41 Metern mit 14,5 Gramm Gold je Tonne ab 260 Metern Tiefe sowie 75 Meter mit 2,3 Gramm je Tonne ab 253 Metern.
Zudem zeigten metallurgische Untersuchungen an der ICON-Lagerstätte frei mahlbares Gold mit hohen Gewinnungsraten, ergänzt durch hochgradige Funde in den Zonen 126 und Hurricane.
Die Finanzierung für das weitläufige Bohrprogramm sicherte sich Benz Mining durch eine Kapitalerhöhung für das Bohrprogramm vor über einem Monat, die 150 Millionen Australische Dollar einbrachte; seither verzeichnet der Kurs ein Plus von 9,5 %. Die Aufnahme in den Index S&P/ASX 300 vor rund zwei Wochen, seither mit einem Minus von 8,9 % begleitet, brachte zusätzliche institutionelle Beachtung mit sich.
Umschichtungen im Register und Kursverlauf
Parallel zu den geologischen Schritten verzeichnet das Unternehmen eine Verlagerung der Handelsaktivität. Wie Benz Mining gestern für den Monat September meldete, stieg die Zahl der an der australischen Börse notierten CHESS Depositary Interests (CDIs) im Verhältnis 1:1 um 1.718.259 auf 335.413.508 Stück.
Der Zuwachs resultierte aus Nettotransfers von Stammaktien der kanadischen TSX Venture Exchange in australische CDIs. Die Zahl der außerhalb der CDIs gehaltenen Stammaktien verringerte sich im Gegenzug auf 44.469.840 Stück, während Optionen und Performance Rights unverändert blieben.
An der Börse konsolidierte der Titel nach dem Erreichen neuer Jahreshöchststände zuletzt. Gestern schloss die Aktie bei 2,76 Euro. Trotz der jüngsten Konsolidierung summiert sich der Wertzuwachs seit Jahresanfang auf 198 %, getragen von der zügigen Ausweitung der Bohraktivitäten in Westaustralien.
Neben der planmäßigen Abarbeitung des Bohrprogramms richtet sich der Blick der Anleger nun auf die kommenden Bohrergebnisse und metallurgischen Daten, die als Basis für die geplante Ressourcenschätzung dienen.
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