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Benz Mining Aktie: Bohrflotte wächst auf 14 Geräte

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 12:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine Ressourcenschätzung für Glenburgh ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen; das Explorationsziel umfasst bis zu 12 Millionen Unzen.

Benz Mining baut Bohrprogramm in Glenburgh auf 14 Geräte aus
Industrielle Bohranlage in einer weitläufigen, bergigen Landschaft bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Benz Mining treibt die Explorationsarbeiten auf dem Flaggschiffprojekt Glenburgh in Westaustralien mit Hochdruck voran. Ziel der Aktivitäten ist die Erstellung einer ersten offiziellen Mineralressourcenschätzung, die das Unternehmen für das erste Halbjahr 2027 anvisiert. Die Börse honoriert den Ausbau: Seit Jahresbeginn legte die Aktie um 245 Prozent zu und wird derzeit zu 3,19 Euro gehandelt.

Die systematischen Bohrungen sollen die bekannten Zonen enger erfassen und das geologische Verständnis des Projekts vertiefen. Parallel dazu erhielt das Unternehmen Rückenwind durch den Kapitalmarkt. Seit Beginn der Handelswoche ist die Aktie im australischen Auswahlindex S&P/ASX 300 vertreten, was institutionelle Investoren anzieht.

Bohrflotte wächst auf 14 Geräte

Um den anspruchsvollen Zeitplan einzuhalten, weitet das Unternehmen sein Bohrprogramm auf 450.000 Meter aus. Zu den bisher acht genutzten Geräten kommen sechs weitere Einheiten hinzu, sodass künftig 14 Bohrgeräte im 20-Schichten-Betrieb arbeiten. Die Finanzierung dieser Feldkampagne ist gesichert: Vor rund einem Monat schloss Benz Mining eine institutionelle Platzierung über 150 Millionen A$ ab.

Geologische Treffer aus den vergangenen Monaten stützen das Vorhaben. Am 3. August vermeldete das Unternehmen aus der Lagerstätte Icon ein Bohrergebnis von 41 Metern mit einem Gehalt von 14,5 Gramm Gold je Tonne. Dieser Befund bestätigt die Annahme, dass sich über eine engere Bohrdichte zusätzliche Goldunzen innerhalb bekannter Vererzungen nachweisen lassen.

Explorationsziel und Marktwahrnehmung

Für das gesamte Projekt Glenburgh hat Benz Mining ein erstes Explorationsziel definiert. Die Spanne reicht von 485 bis 540 Millionen Tonnen Gestein mit einem Gehalt zwischen 0,6 und 0,7 Gramm Gold pro Tonne. Das entspricht einem Potenzial von bis zu 12 Millionen Unzen. Diese Schätzung dient als Orientierungsrahmen für das Bohrprogramm, stellt jedoch formal noch keine gesicherte Ressource dar.

Die Kombination aus gesicherter Finanzierung und Fortschritten im Gelände verschaffte dem Titel auch charttechnische Aufmerksamkeit. Gary Glover von Novus Capital bezeichnete Benz Mining am 11. September als frühen Vorreiter im Goldsektor.

Die Aktie habe sich zusammen mit Turaco Gold vor dem breiteren Markt abgesetzt. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, ob die kommenden Bohrergebnisse die hohen Erwartungen bis zum ersten Halbjahr 2027 untermauern.

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