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Barrick Mining Aktie: Wählt Avathon für Minenbetrieb

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 03:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Avathon-Plattform soll Abläufe in Barricks nordamerikanischen Minen verbinden; zugleich plant der Konzern für Lumwana Investitionen von rund zwei Milliarden US-Dollar.

Barrick Mining vernetzt nordamerikanische Minen mit Avathon-Technologie
Moderne, technologisch fortschrittliche Bergbauanlage bei Sonnenaufgang als Symbol für digitale Effizienz. Illustration mit AI erstellt.

Barrick Mining hat sich für die Technologie von Avathon entschieden, um Datenflüsse und operative Entscheidungen in seinen nordamerikanischen Minenbetrieben zu vernetzen. Das Bergbauunternehmen setzt die Plattform entlang der bergbaulichen Wertschöpfungskette ein. Die Integration reicht von der Exploration und Abbauplanung über Sicherheits- und Produktionsabläufe bis hin zur Anlagenwartung und Logistik.

Effizienzsteigerung und menschliche Aufsicht

Mit dem Schritt zielt der Konzern auf spürbare operative Verbesserungen im Minenbetrieb ab. Zu den ersten geplanten Einsatzfeldern gehören die automatisierte Gefahrenerkennung, eine höhere Anlagenausbeute sowie die gezielte Vorhersage von Wartungsbedarfen bei kritischen Maschinen.

Trotz des zunehmenden Einsatzes autonomer Systeme verbleibt die Letztverantwortung und Kontrolle bei den Fachkräften vor Ort, da die Steuerung an feste Governance-Vorgaben gebunden bleibt.

Der technologische Vorstoß unterstreicht die Bemühungen im Bergbausektor, bestehende Minenstandorte durch Digitalisierung produktiver aufzustellen. Da Genehmigungsverfahren für neue Projekte oft viele Jahre in Anspruch nehmen, gewinnen automatisierte Transportflotten und datengestützte Prozesse zur Senkung der operativen Kosten branchenweit an Bedeutung.

Strategischer Fokus auf Kupferausbau

Parallel zur Modernisierung seiner nordamerikanischen Standorte treibt das Unternehmen seine Rohstoffdiversifizierung voran. Um die wachsende Bedeutung des Basismetalls zu unterstreichen, vollzog das Unternehmen die Namensänderung von Barrick Gold zu Barrick Mining. Zu den zentralen Säulen dieser Ausrichtung zählen Großprojekte wie die Kupfermine Reko Diq in Pakistan und der Ausbau des Lumwana-Komplexes in Sambia.

Für die Erweiterung in Lumwana sind Investitionen von rund 2 Milliarden US-Dollar vorgesehen. Durch den Ausbau der Verarbeitungskapazitäten soll sich die dortige Förderung mittelfristig auf durchschnittlich 240.000 Tonnen Kupfer pro Jahr verdoppeln.

Analystenlob und Marktumfeld

Analysten von TD Cowen nahmen das Bergbauunternehmen am Mittwoch in ihre Auswahlliste der favorisierten kanadischen Aktienideen im Rohstoffsektor auf. Neben den Goldreserven gilt vor allem die schrittweise Ausweitung der Kupferförderung als wesentlicher Pfeiler für die zukünftige Ertragskraft des Konzerns.

An den Finanzmärkten stand die Rohstoffbranche zuletzt jedoch unter dem Einfluss schwankender Metallpreise und eines erstarkten US-Dollars. Gestern beendete die Aktie an der Heimatbörse den Handel bei 59,85 CAD, was einem Tagesverlust von 3,2 Prozent entsprach. Damit weist das Papier einen Abstand von 19 Prozent zu seinem 52-Wochen-Hoch auf.

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de | CA0679011084 | BARRICK | boerse | 70172017 |