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BAE Systems Aktie: Airbus sucht Einstieg bei GCAP

Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 05:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Airbus und BAE Systems wollen mögliche Beiträge zum GCAP prüfen; BAE meldet zudem Aufträge, Produktionspläne und einen Drohnenabwehrtest.
Moderne Luft- und Raumfahrttechnologie in einer hochmodernen Fertigungshalle bei atmosphärischer Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt.

Airbus will mit BAE Systems über eine mögliche Beteiligung am Kampfflugzeugprogramm GCAP sprechen. Wie die Financial Times gestern berichtete, sollen sich Vertreter beider Unternehmen diese Woche treffen. Eine Entscheidung wird in diesem Stadium nicht erwartet; das von Großbritannien, Italien und Japan getragene Programm sieht eine Indienststellung im Jahr 2035 vor.

Möglicher Einstieg mit Hürden

Nach dem Bericht könnten bestehende Vereinbarungen zur Arbeitsteilung und zu geistigen Eigentumsrechten einen Einstieg von Airbus erschweren. Auch der angestrebte Zeitpunkt der Indienststellung gilt als mögliche Einschränkung für eine Beteiligung.

Die Gespräche sollen zunächst ausloten, welchen Beitrag Airbus zum Global Combat Air Programme leisten könnte. Medienberichten zufolge umfasst das Programm neben dem Kampfflugzeug auch autonome Kampffluggeräte und Systeme zur digitalen Vernetzung im Gefecht.

Neue Aufträge und Produktionskapazitäten

BAE Systems meldete am Mittwoch einen Auftrag der schwedischen Beschaffungsbehörde FMV über vier Marinegeschütze des Typs Bofors 57Mk3. Die Vereinbarung umfasst außerdem 57mm-3P-Munition.

Bereits am 19. Oktober hatte BAE Systems eine Rahmenvereinbarung mit dem US-Kriegsministerium zur Ausweitung der APKWS-Produktion unterzeichnet. Sie sieht einen Rahmen für mehrjährige Beschaffungen über bis zu sieben Jahre vor. Die Kapazität soll auf bis zu 35.000 Laserlenksätze jährlich steigen; einen mehrjährigen Vertrag wollen die Parteien innerhalb dieses Rahmens noch aushandeln.

Am Mittwoch meldete BAE Systems zudem den abgeschlossenen Kauf einer Produktionsstätte in Weld County im US-Bundesstaat Colorado. Das Gebäude soll die Fertigungskapazität für weltraumgestützte Hardware und Sensorsysteme erweitern. Den Produktionsstart erwartet das Unternehmen Anfang 2028.

Ebenfalls am Mittwoch berichtete BAE Systems über einen US-Versuch seiner Tochter Malloy Aeronautics: Ein modifiziertes unbemanntes Fluggerät vom Typ T-150 fing dabei mehrere Einweg-Angriffsdrohnen ab. Zum Einsatz kamen lasergeführte APKWS-Raketen von BAE Systems.

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