Axsome Aktie: ENGAGE-BED-Daten kommen im vierten Quartal
Veröffentlicht am: 11.10.2026 um 05:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Verschreibungszahlen für das Antidepressivum Auvelity zeigen kurz vor den anstehenden Geschäftszahlen eine anhaltend robuste Dynamik. In den Vereinigten Staaten stiegen die Gesamtverordnungen des zentralen Umsatztreibers von Axsome Therapeutics in der Woche bis zum 2. Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent.
Der Anteil an Erstverordnungen lag dabei bei 59 Prozent. Für das Biotech-Unternehmen liefert diese Nachfrage ein wichtiges Signal, bevor am 2. November die Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt werden.
Starkes Erlöswachstum im ersten Halbjahr
Die jüngsten Verschreibungsdaten knüpfen an den Kurs der ersten sechs Monate an.
Der Löwenanteil entfiel auf Auvelity mit 333 Millionen US-Dollar und einem Plus von 54 Prozent.
Trotz der deutlichen Zuwächse bei den Erlösen bleibt das operative Geschäft defizitär. Im Quartal bis zum 30. Juni erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 218,38 Millionen US-Dollar einen Fehlbetrag nach Rechnungslegungsgrundsatz GAAP von 51,31 Millionen US-Dollar.
Im entsprechenden Vorjahresabschnitt hatte der Verlust bei 47,97 Millionen US-Dollar gelegen. Die operativen Kosten für Vermarktung und Entwicklung belasten die Bilanz weiterhin spürbar.
Wichtige Meilensteine in der Pipeline
In den kommenden Monaten stehen richtungsweisende Ereignisse für die klinische Entwicklung an. Noch im vierten Quartal plant Axsome die Veröffentlichung von Daten aus der ENGAGE-BED-Studie. Zudem ist für den 1. Mai 2027 die Entscheidung der US-Zulassungsbehörde FDA bezüglich des Wirkstoffkandidaten AXS-12 terminiert.
Vor rund zwei Wochen hatten Analysten die Marktchancen des Unternehmens neu bewertet. Die Royal Bank of Canada passte ihr Ziel am Donnerstag leicht von 297 auf 295 US-Dollar an und beließ ihre Einstufung auf „Outperform“.
An den Märkten verlief die jüngste Entwicklung verhaltener: Der Titel schloss am Freitag bei 150,40 Euro und büßte über einen Zeitraum von 30 Tagen 17 Prozent ein. Mit einem Abschlag von 33 Prozent gegenüber dem 52-Wochen-Hoch von 224,60 Euro spiegelt die Notierung die Skepsis der Investoren hinsichtlich der anhaltenden Verlustzone wider, während die Erlöskurve gleichzeitig steil nach oben weist.
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