Axa, Versicherungsgesellschaft

Axa XL: Neue Versicherungsgesellschaft für Großhandelsmakler

Veröffentlicht am: 01.10.2026 um 02:57 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die neue AXA-XL-Einheit soll 2027 Haftpflichtgeschäft übernehmen; der Konzernplan sieht höhere Gewinn- und Renditeziele vor.

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Air Liquide FR0000120628 betreibt moderne Wasserstoff-Tankstellen für Brennstoffzellen-Fahrzeuge und fördert so emissionsfreie Mobilität Illustration mit AI erstellt.

Die Konzerntochter AXA XL hat gestern Unternehmensangaben zufolge die Gründung der eigenständigen Versicherungsgesellschaft AXA XL Excess & Surplus Lines Insurance Company zur Betreuung von Großhandelsmaklern angekündigt. Die Aktie von Axa schloss gestern bei 42,74 Euro mit einem Minus von 2,8 Prozent, während das Kursplus seit Jahresanfang 3,8 Prozent beträgt.

Ausbau des Geschäfts mit Spezialrisiken

Medienberichten zufolge wird die AXA XL Excess & Surplus Lines Insurance Company als rechtlich eigenständige Einheit aufgestellt, die sich auf Beziehungen zu Großhandelsmaklern konzentriert. Das neu formierte Unternehmen soll dabei parallel zu den bereits bestehenden Einheiten von AXA XL operieren.

Das Underwriting für neues Haftpflichtgeschäft im Bereich der Excess-and-Surplus-Versicherungen soll Anfang 2027 aufgenommen werden. Bereits bestehende Policen und Verträge sollen im weiteren Verlauf bis Mitte 2027 in die neue Gesellschaft überführt werden.

Chefvolkswirt zur Lage an den Anleihemärkten

Am Dienstag äußerte sich Gilles Moec, Chefvolkswirt der AXA-Gruppe, zur Entwicklung an den Kapitalmärkten. Laut Reuters erklärte Moec, dass gestiegene Anleiherenditen die finanziellen Bedingungen in der Gesamtwirtschaft bisher kaum beeinträchtigen und sich der Druck auf das breitere wirtschaftliche Umfeld somit in Grenzen halte.

Vor rund zwei Wochen kündigte Axa den neuen strategischen Konzernplan „Growing Forward“ für die Jahre 2027 bis 2029 an, der ein durchschnittliches jährliches Wachstum des bereinigten Gewinns je Aktie von 7 bis 9 Prozent gegenüber den zuvor angestrebten 6 bis 8 Prozent vorsieht.

Gleichzeitig peilt das Management eine Eigenkapitalrendite von 15 bis 17 Prozent nach zuvor 14 bis 16 Prozent sowie einen kumulierten organischen Mittelzufluss von 25 Milliarden Euro über die Dreijahresperiode an.

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