Axa, Aktie

Axa Aktie: Neuer Fahrplan bis 2029

Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 08:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Axa plant bis 2029 mehr Gewinn, höhere Renditen und 25 Milliarden Euro Mittelzufluss; künstliche Intelligenz soll die Effizienz steigern.

Fotorealistische Wasserstoff-Tankstelle mit modernen Zapfsäulen, blauen Akzenten und zwei Brennstoffzellen-PKW unter einem hellen Überdach bei bewölktem Tageslicht
Air Liquide FR0000120628 betreibt moderne Wasserstoff-Tankstellen für Brennstoffzellen-Fahrzeuge und fördert so emissionsfreie Mobilität Illustration mit AI erstellt.

Axa hat auf seinem Investorentag an diesem Dienstag die Karten für die nächsten Jahre auf den Tisch gelegt. Nach Jahren des Umbaus soll jetzt der Ausbau folgen: mehr Marktanteile, mehr Gewinn, mehr Effizienz durch Künstliche Intelligenz. Der Versicherer traut sich damit zu, seine Wachstumsgeschichte über 2026 hinaus fortzuschreiben.

Ambitionierte Ziele für 2027 bis 2029

Der neue Plan sieht ein jährliches Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie von 7 bis 9 Prozent vor. Die bereinigte Eigenkapitalrendite soll auf 15 bis 17 Prozent klettern. Für den Buchwert je Aktie strebt Axa sogar eine Wachstumsrate im mittleren zweistelligen Prozentbereich an.

Beim kumulierten Mittelzufluss über die drei Jahre peilt der Konzern 25 Milliarden Euro an. Das wäre spürbar mehr als die 21 Milliarden Euro, die Axa im vorherigen Dreijahreszeitraum bis 2026 erreichen soll. Aktionäre dürfen sich zudem auf eine Ausschüttungsquote von 75 Prozent des bereinigten Gewinns je Aktie einstellen.

Laufendes Jahr soll am oberen Rand landen

Noch bevor der neue Zyklus beginnt, will Axa beim laufenden Geschäftsjahr Nägel mit Köpfen machen. Sowohl beim Gewinn je Aktie als auch bei der Eigenkapitalrendite peilt der Konzern jeweils das obere Ende seiner bisherigen Prognosespannen an — 6 bis 8 Prozent Wachstum beim Ergebnis je Aktie, 14 bis 16 Prozent Eigenkapitalrendite.

Unterm Strich soll für 2026 ein bereinigter Gewinn von etwa 8,6 Milliarden Euro herauskommen, nach 8,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Zahlen zeigen: Axa wächst nicht sprunghaft, sondern in kontrollierten Schritten — genau die Art von Kontinuität, die institutionelle Investoren bei einem Versicherer honorieren.

Künstliche Intelligenz spielt in der neuen Strategie eine tragende Rolle. Der Konzern will die Technologie verstärkt einsetzen, um Kundenservice und interne Prozesse effizienter zu gestalten — ein Baustein, der die angepeilten Renditeziele langfristig absichern soll.

Mit der Vorlage der neuen Mittelfristziele setzt Axa einen klaren Fixpunkt für die Bewertung der Aktie in den kommenden Quartalen. Ob der Versicherer die selbstgesteckten Margen- und Wachstumsvorgaben tatsächlich erreicht, wird sich an den Quartalszahlen der nächsten Jahre ablesen lassen.

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