Antimony Resources Aktie: 37,99% Minus in 30 Tagen
Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 05:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Antimony Resources meldet Woche für Woche neue Bohrerfolge aus New Brunswick. Der Kurs fiel in den vergangenen 30 Tagen um 37,99 Prozent und notiert 75,99 Prozent unter seinem Hoch von 1,05 Euro aus dem März.
Neue Zone, neue Funde
Am 30. Juli meldete das Unternehmen aus Vancouver Analyseergebnisse aus einem weiteren Bohrloch in der Main Zone des Bald-Hill-Projekts. Gleichzeitig lieferten Bohrungen in der bislang unerprobten Central Zone Hinweise auf Antimon-Mineralisierung. Sechs Bohrlöcher zeigten stibnithaltige Brekzien in 100 bis 150 Metern Tiefe unter der Oberfläche.
Ein Bohrloch durchschnitt drei Zonen dieser Brekzien-Mineralisierung über eine Kernlänge von 35 Metern. Globex Mining Enterprises, das die zugrunde liegende Optionsvereinbarung für das Grundstück hält, bezeichnete die Resultate gegenüber den eigenen Aktionären als Explorationsnachricht. Globex wies zudem darauf hin: Die veröffentlichten Bohrlochbreiten entsprechen nicht der wahren Mächtigkeit — diese liegt bei etwa 75 Prozent der gemessenen Werte.
Ein Bohrprogramm mit langem Atem
Die Central-Zone-Ergebnisse sind Teil eines Programms, das seit Monaten läuft. Anfang Juli hatte Antimony Resources bereits vier weitere Bohrlöcher aus der Main Zone ausgewertet. Darunter waren Werte von 13,14 Prozent Antimon in Bohrloch BH-26-20 sowie 16,65 und 33,40 Prozent in BH-26-25.
Insgesamt umfasst das laufende Programm rund 18.000 Bohrmeter. Das Ziel: die bekannte Mineralisierung nach Süden, Norden und in die Tiefe erweitern und neue Zonen auf dem Grundstück testen. Management-seitig ist das Vorgehen als Vorstufe zu einer ersten formellen Ressourcenschätzung angelegt, der sogenannten Maiden Resource Estimate.
Die Central Zone selbst war zuvor nie gebohrt worden. Nur oberflächliche Schürfgräben von Antimony Resources und früheren Betreibern hatten dort stibnithaltige Mineralisierung nachgewiesen. Das aktuelle Programm dient als erster Tiefentest dieser Funde.
Kurs und Explorationsnachrichten laufen auseinander
Der Aktienkurs bewegt sich entgegen der Bohr-Erfolgsmeldungen. Freitag schloss das Papier bei 0,2530 Euro, ein Minus von 2,32 Prozent auf Tagesbasis und 7,33 Prozent auf Wochensicht. Der 14-Tage-RSI liegt bei 35,6 Punkten.
Auf Jahressicht steht ein Minus von 20,94 Prozent zu Buche, ein Bruch mit dem Plus von 113,32 Prozent der vergangenen zwölf Monate, das vor allem durch die Rally bis zum März-Hoch getrieben wurde. In derselben Woche fielen Meldungen zur Main Zone, zur Central Zone und zu mehreren brekzien-gebundenen Stibnit-Funden zusammen — während der Kurs von seinen Höchstständen abrückte.
Ausblick
Die Bohrungen laufen parallel in der Main, Central sowie den bereits bekannten South- und Marcus-Zonen weiter. Weitere Analyseergebnisse dürften in den kommenden Wochen folgen, sobald die Labore die Proben auswerten. Der nächste angekündigte Meilenstein des 18.000-Meter-Programms ist eine erste Ressourcenschätzung.
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