Antimony Resources Aktie: 27,3 Prozent Antimon in Main Zone
Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 05:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Am 11. September veröffentlichte das Explorationsunternehmen Antimony Resources neue Bohrergebnisse von seinem Projekt Bald Hill. Die Laboranalysen bestätigen hochgradige Antimon-Vorkommen in mehreren Bereichen des Geländes. Im gestrigen Handel schloss die Aktie bei 0,2820 Euro.
Die aktuellen Daten markieren eine wichtige Phase in der Weiterentwicklung des Liegenschaftskomplexes. Neben weiteren Bestätigungen im bereits bekannten Hauptbereich lieferte nun auch ein benachbartes Areal erstmals konkrete Gehaltsdaten für das dortige Antimon-Vorkommen.
Hohe Gehalte in der Haupt- und Central-Zone
Im Bohrloch BH-26-21 der sogenannten Main Zone stießen die Geologen auf einen Spitzenwert von 27,3 Prozent Antimon über einen Kernabschnitt von 0,3 Metern. Dieser Gehalt liegt eingebettet in einem breiteren mineralisierten Intervall, das durchschnittlich 2,28 Prozent Antimon aufweist.
Mit diesem Fund baut das Explorationsunternehmen auf früheren Erfolgen auf dem Areal auf. Die bisherigen Bohrungen bestätigen damit zusammenhängende Zonen mit erhöhter Mineralisierung, die für das Verständnis der geologischen Struktur von zentraler Bedeutung sind.
Erstmals liegen zudem Laborergebnisse für die Central Zone vor. Die Analysen aus diesem Bereich ergaben einen Spitzenwert von 10,3 Prozent Antimon innerhalb eines 2,2 Meter langen Abschnitts. In ebenjener Zone war vor über einem Monat sichtbares Gold in Bohrkernen identifiziert worden, was die Aufmerksamkeit zusätzlich auf diesen Projektteil lenkte.
Pause für Analysen und metallurgische Tests
Um das umfangreiche Probenmaterial fundiert auszuwerten, legte das Management eine vorübergehende Bohrpause ein. Diese Unterbrechung dient dazu, den Rückstau bei den Laboranalysen abzuarbeiten und das geologische Modell auf den neuesten Stand zu bringen.
Im Anschluss plant das Unternehmen metallurgische Bohrungen, um 150 bis 200 Kilogramm Material für Tests zur Ausbeute zu gewinnen. Bereits vor gut drei Wochen hatte der Dienstleister Terraquest Ltd. eine hochauflösende geomagnetische und elektromagnetische Vermessung über 594 Linienkilometer auf dem Gelände abgeschlossen.
Parallel zu den technischen Schritten im Feld verstärkte sich das Unternehmen auf personeller Ebene. Am 14. Juli berief das Board John M. Melkon als Berater. Melkon ist seit 2012 Direktor und Assistenzprofessor an der U.S. Military Academy und leitet dort das Critical Minerals Consortium.
Kursentwicklung
Über den zurückliegenden Monat verzeichnet der Anteilsschein ein Minus von 21 Prozent und notiert 73 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
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