Antimony Resources Aktie: 13,0% Antimon in 305,8–307,9 Metern
Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 23:25 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das kanadische Bergbauunternehmen Antimony Resources hat am Donnerstag neue Untersuchungsergebnisse aus der sogenannten „Main Zone“ seines Projekts Bald Hill veröffentlicht. Die jüngsten Daten bestätigen eine massiv hochgradige Mineralisierung in Bohrloch BH-26-16. In einer Tiefe zwischen 305,8 und 307,9 Metern stießen die Geologen auf einen Antimon-Gehalt von 13,0 Prozent. Parallel dazu wiesen die Proben über denselben Abschnitt einen Goldgehalt von 2,2 Gramm pro Tonne auf.
Explorationserfolge in der Main Zone und Central Zone
Diese Ergebnisse schließen an eine Serie positiver Befunde aus dem laufenden Sommer an. Bereits am 30. Juli berichtete das Unternehmen über das Bohrloch BH-26-14, das einen Abschnitt von 11,3 Metern mit durchschnittlich 2,78 Prozent Antimon und 0,41 Gramm Gold pro Tonne markierte. Besonders hervorzuheben war darin ein schmaleres Intervall von 1,55 Metern, das einen Antimon-Wert von 11,41 Prozent erreichte. Laut CEO Jim Atkinson dienen die aktuellen Bohrungen dazu, verbliebene Datenlücken zu schließen, um ein präziseres Modell der Lagerstätte zu entwickeln. Ein aktualisiertes Ressourcenmodell wird bereits für die ersten Septemberwochen erwartet.
Zusätzlich zu den Fortschritten in der bekannten Main Zone hat das Explorations-Team eine neue Struktur identifiziert, die als „Central Zone“ bezeichnet wird. In diesem Bereich durchteuften sechs Bohrungen in einer Tiefe von etwa 100 bis 150 Metern eine Brekzie mit sichtbarer Stibnit-Mineralisierung. Während die detaillierten Laboranalysen hierfür noch ausstehen, unterstreichen diese Funde die potenzielle Ausdehnung des Vorkommens. Bereits Anfang Juli hatten Ergebnisse aus der Main Zone für Aufmerksamkeit gesorgt, als in Bohrloch BH-26-25 ein Spitzenwert von 33,40 Prozent Antimon über einen Meter gemessen wurde.
Strategische Brücke zum US-Verteidigungssektor
Neben der geologischen Arbeit forciert Antimony Resources die strategische Positionierung des Projekts innerhalb der kritischen Infrastruktur der USA. Mitte Juli berief das Unternehmen John M. Melkon zum Berater des Vorstands. Melkon, der als Professor an der United States Military Academy tätig ist und ein Konsortium für kritische Mineralien leitet, soll dem Unternehmen Türen zum US-Verteidigungsministerium öffnen.
Hintergrund dieser Personalie ist das Ziel, die Abhängigkeit der Vereinigten Staaten von Antimon-Importen aus China zu verringern. Laut Unternehmensangaben soll Melkon dabei unterstützen, Bald Hill als heimische Versorgungsquelle für militärische Bedürfnisse zu etablieren. Damit verbunden ist die Hoffnung auf staatliche Fördergelder oder Darlehen durch die Export-Import Bank of the United States, um die Entwicklung des Projekts finanziell abzusichern.
Marktreaktion
An den Börsenplätzen zeigte sich die Aktie gestern mit einem Plus von 1,48 Prozent leicht erholt. Mit einem Schlusskurs von 0,2740 Euro notiert das Papier jedoch weiterhin deutlich unter seinem bisherigen Jahresbestwert. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch, das im März 2026 bei 1,05 Euro markiert wurde, beträgt aktuell 74,00 Prozent. Anleger richten ihr Augenmerk nun auf die ausstehenden Ergebnisse der Central Zone und das für September angekündigte Datenmodell.
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