American Rare Earths Aktie: Cowboy State Mine erhält erweiterte Studie
Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 06:38 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Am Freitag verzeichnete die Aktie von American Rare Earths an den Märkten einen Zuwachs von 6,6 Prozent auf 0,2260 Euro. Seit Jahresanfang summiert sich das Kursplus damit auf 9,7 Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen am Mittwoch eine erweiterte Scoping-Studie für das Projekt Cowboy State Mine vorgestellt und den Jahresbericht für 2026 vorgelegt.
Die Veröffentlichung liefert Einblicke in die Dimensionen des Rohstoffprojekts in den Vereinigten Staaten. Das Management treibt die Prüfungen voran, um die Grundlagen für eine heimische Versorgung mit Seltenen Erden zu stärken.
Geplante Fördermengen und Laufzeit
Die aktualisierte Planung sieht einen jährlichen Durchsatz von 4,5 Millionen Tonnen Erz vor. Daraus soll eine durchschnittliche Jahresproduktion von rund 2.500 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid resultieren. Der vorgelegte Minenplan ist auf einen Zeitraum von 26 Jahren ausgelegt.
Das Unternehmen verwies jedoch auf den vorläufigen Charakter dieser Ausarbeitung. Es handelt sich um eine frühe Konzeptstudie und ausdrücklich nicht um eine endgültige Machbarkeitsstudie. Das Dokument begründet laut Unternehmensangaben noch keinen formalen Nachweis für eine wirtschaftliche Erschließung.
Wirtschaftliche Kennzahlen und Investitionsbedarf
Der geschätzte Nettogegenwartswert nach Steuern beläuft sich auf rund 1,07 Milliarden US$. Dieser Berechnung liegt ein realer Abzinsungssatz von 8 Prozent zugrunde. Für das anfängliche Investitionskapital veranschlagt die Gesellschaft rund 900 Millionen US$.
Für Anleger unterstreichen diese Kennzahlen den erheblichen Kapitalbedarf des Vorhabens. Das Management muss in den nächsten Phasen nachweisen, dass sich die kalkulierten Kosten und Erträge im laufenden Betrieb bestätigen.
Bohrbefunde stützen das geologische Modell
Flankiert wird die Projektstudie von geologischen Feldarbeiten im Rahmen des Bohrprogramms für die Machbarkeitsstudie 2026. Am 21. September veröffentlichte American Rare Earths die zertifizierten Laborergebnisse aus den ersten sechs HQ-Kernbohrungen an der Cowboy State Mine. Diese wiesen einen zusammengefassten Durchschnitt von 3.497 ppm TREO auf.
Die Arbeiten dienen dazu, die bestehenden geologischen Annahmen im Gelände durch engmaschige Kernproben zu überprüfen. Das Bohrprogramm soll die erforderliche Datendichte für die spätere Machbarkeitsstudie liefern.
Der Median der analysierten Proben lag bei 3.879 ppm TREO. Den höchsten Einzelwert verzeichnete eine Probe mit 9.084 ppm TREO über eine Länge von 3,02 Metern.
Die ermittelten Gehalte bestätigten nach Unternehmensangaben eine breite und oberflächennahe Mineralisierung. Diese Verteilung stimmt mit dem zugrunde liegenden geologischen Modell überein. Sie bildet das Fundament für die nächsten technischen Schritte bei der Weiterentwicklung des Vorkommens.
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