Altstadt Dubrovnik: Warum Stari Grad Dubrovnik so einzigartig ist
17.05.2026 - 14:55:12 | ad-hoc-news.deWer durch das steinerne Pile-Tor in die Altstadt Dubrovnik eintritt, betritt Stari Grad Dubrovnik – die „alte Stadt“ – und damit eine der eindrucksvollsten historischen Kulissen Europas. Polierter Kalkstein unter den Füßen, das Glitzern der Adria in Sichtweite, Glockengeläut von oben: Hier verdichtet sich die Geschichte der kroatischen Küstenstadt Dubrovnik zu einem intensiven Erlebnis.
Altstadt Dubrovnik: Das ikonische Wahrzeichen von Dubrovnik
Die Altstadt Dubrovnik, lokal Stari Grad Dubrovnik (wörtlich „alte Stadt Dubrovnik“), gilt als Herz der dalmatinischen Hafenstadt und als eines der bekanntesten Wahrzeichen von Kroatien. Die UNESCO hat das historische Zentrum bereits 1979 als Welterbe anerkannt und betont in ihren Unterlagen die außergewöhnliche Erhaltung eines mittelalterlichen Seehandels-Stadtstaates mit intakter Stadtmauer, engen Gassen und einer nahezu einheitlichen Steinarchitektur.
Im deutschsprachigen Raum ist Dubrovnik vielen als „Perle der Adria“ bekannt – eine Bezeichnung, die sich in Reisemagazinen wie dem „ADAC Reisemagazin“ und GEO Saison immer wieder findet. Anders als in vielen anderen mediterranen Altstädten sind die Stadtmauern von Stari Grad Dubrovnik vollständig begehbar und umschließen das historische Zentrum wie ein knapp 2 km langer Schutzring. Das macht die Altstadt zu einer der fotogensten Stadtlandschaften Europas – und zu einem Sehnsuchtsziel für Kulturreisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Für Besucherinnen und Besucher aus der DACH-Region verbindet die Altstadt Dubrovnik mehrere Ebenen: Sie ist Bühne europäischer Geschichte, mediterrane Lebenswelt mit Cafés, Restaurants und Märkten – und nicht zuletzt ein Publikumsliebling moderner Popkultur, da Teile der Stadtmauer und einiger Plätze als Kulisse für internationale Film- und Serienproduktionen dienten. All das auf vergleichsweise engem Raum, leicht zu Fuß zu erkunden.
Geschichte und Bedeutung von Stari Grad Dubrovnik
Historiker und Archäologen sehen die Ursprünge von Dubrovnik im 7. Jahrhundert, als sich laut kroatischer Fachliteratur Flüchtlinge vor slawischen Invasionen auf einer Felseninsel niederließen. Diese Siedlung trug in lateinischen Quellen den Namen „Ragusium“, woraus sich später der italienische Name „Ragusa“ entwickelte. Zeitgleich entstanden auf dem Festland slawische Siedlungen. Aus der Verschmelzung beider Siedlungen entwickelte sich ab dem Hochmittelalter die Stadt Dubrovnik, deren Altstadt wir heute als Stari Grad Dubrovnik kennen.
Vom späten Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert war Dubrovnik Sitz der Republik Ragusa, eines eigenständigen Seehandels-Stadtstaates. In dieser Zeit rivalisierte Dubrovnik mit Venedig, pflegte aber gleichzeitig enge Handelsbeziehungen zu Italien, dem Osmanischen Reich, Spanien und später auch zu Häfen im westlichen Mittelmeer. Die UNESCO unterstreicht in ihrer Beschreibung, dass Dubrovnik durch seine geschickte Diplomatie und maritime Stärke lange Zeit politische Unabhängigkeit wahren konnte.
Ein Schlüsselereignis für die Stadtentwicklung war das schwere Erdbeben von 1667, bei dem ein Großteil der mittelalterlichen Bausubstanz zerstört wurde. Internationale Fachpublikationen – etwa der britische Reiseführer-Verlag und kroatische Denkmalbehörden – weisen übereinstimmend darauf hin, dass der anschließende Wiederaufbau der Altstadt im Barockstil dem heutigen Stadtbild seinen prägenden Charakter verlieh. Viele der Gebäude, die Besucherinnen und Besucher heute entlang der Hauptstraße Stradun sehen, stammen aus dieser Phase.
Im 19. und 20. Jahrhundert verlor Dubrovnik durch die Verschiebung wichtiger Handelsrouten an wirtschaftlicher Bedeutung, blieb aber ein kulturelles Zentrum Dalmatiens. Während der 1990er-Jahre war die Altstadt im Zuge des Zerfalls Jugoslawiens militärischen Angriffen ausgesetzt. Die UNESCO und die kroatische Denkmalschutzbehörde dokumentierten damals Schäden an Dächern, Mauern und Kirchen. Durch umfangreiche internationale Restaurierungsprogramme – unter anderem mit Unterstützung der UNESCO und der Europäischen Union – wurden die meisten Zerstörungen innerhalb weniger Jahre behoben, wobei man sich an historischen Bau- und Materialstandards orientierte.
Heute steht Stari Grad Dubrovnik symbolisch für die Widerstandsfähigkeit der Stadt: Die Altstadt ist nicht nur Touristenmagnet, sondern auch Zeugnis dafür, wie sorgfältige Denkmalpflege und internationale Kooperation ein historisches Stadtgefüge bewahren können. Für deutschsprachige Besucher ist es eine seltene Gelegenheit, eine ehemals souveräne Stadtrepublik zu erleben, deren Geschichte in vielem an Venedig erinnert, zugleich aber eine eigenständige kroatisch-slawische Prägung besitzt.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Wer heute durch Stari Grad Dubrovnik spaziert, erlebt einen harmonischen Mix aus spätmittelalterlicher und barocker Architektur, der vor allem durch die einheitliche Nutzung des lokalen Kalksteins geprägt ist. Laut UNESCO und kroatischer Denkmalschutzbehörde ist die Altstadt ein Musterbeispiel für eine planmäßig wiederaufgebaute Barockstadt, die sich jedoch an mittelalterlichen Straßenrastern orientiert.
Die Stadtmauern sind das vielleicht markanteste architektonische Merkmal. Sie umschließen die Altstadt vollständig und erreichen an manchen Stellen bis zu rund 25 m Höhe. Entlang der Mauer liegen mehrere Festungen, darunter die Festung Minceta im Norden, die Festung Bokar im Westen sowie die Festung St. Johannes am Hafen. Laut offiziellen Besucherinformationen der Stadtverwaltung und kroatischen Tourismusorganisationen ist ein Rundgang auf der Mauer nur in eine Richtung – gegen den Uhrzeigersinn – möglich, um den Besucherstrom zu steuern.
Die zentrale Verkehrsachse bildet der Stradun, eine etwa 300 m lange, von Palästen und Häusern gesäumte Hauptstraße, die den westlichen Zugang am Pile-Tor mit dem östlichen Plo?e-Tor verbindet. Der Stradun ist das „Wohnzimmer“ der Stadt: Hier reihen sich Cafés, Läden und kleinere Restaurants aneinander; abends flaniert halb Dubrovnik zwischen Straßenmusik und Gesprächslärm. Der helle Steinboden ist durch Jahrhunderte intensiver Nutzung glatt poliert und bei Regen spiegelglatt – ein Detail, das Besucher beachten sollten.
Auf architektonischer Ebene ragen mehrere Bauwerke heraus, die auch in seriösen Reiseführern wie Marco Polo oder Merian immer wieder genannt werden:
- Rektorenpalast (Knežev dvor): Sitz des Regenten der Republik Ragusa, mit Elementen der Gotik, Renaissance und des Barock. Heute beherbergt er ein Museum, das die politische Geschichte der Stadt beleuchtet.
- Kathedrale Mariä Himmelfahrt: Eine barocke Kathedrale, deren Vorgängerbauten bis in die Romanik zurückreichten. Laut kroatischen Museumsangaben wird hier ein Schatz mit religiösen Kunstwerken aufbewahrt.
- Franziskanerkloster: Mit einer der ältesten noch funktionierenden Apotheken Europas, die in Reiseführern häufig hervorgehoben wird. Die Kreuzgänge und der Klostergarten bieten eine ruhige Gegenwelt zur belebten Stradun.
- Sponza-Palast: Ehemalige Zoll- und Handelsbörse, heute unter anderem Archiv und Ort für Ausstellungen. Die Mischung aus spätgotischen und Renaissance-Elementen macht das Gebäude besonders fotogen.
Kunsthistorisch interessant ist, dass Dubrovnik zwischen den Strömungen der italienischen Renaissance und des osmanischen Orients stand. In der Altstadt verschmelzen westliche und südosteuropäische Einflüsse: venezianische Fensterformen, barocke Fassaden, slawische Inschriften. Fachautoren in kroatischen Kunstgeschichten betonen diesen hybriden Charakter, der Stari Grad Dubrovnik von rein italienisch geprägten Städten unterscheidet.
In jüngerer Zeit spielt auch die mediale Darstellung der Altstadt eine Rolle. Internationale Film- und Seriendrehs machten die Stadtmauern, Gassen und Plätze einem weltweiten Publikum bekannt. Zwar variieren die konkreten Drehorte je nach Produktion, doch die Stadtverwaltung von Dubrovnik und kroatische Tourismusbehörden verweisen regelmäßig darauf, dass Stari Grad Dubrovnik als Kulisse für historische und Fantasy-Settings genutzt wurde. Für viele Besucher aus Deutschland ist dies ein zusätzlicher Anreiz, vertraute Bilder aus Serien oder Filmen im Originalraum wiederzufinden.
Altstadt Dubrovnik besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise:
Dubrovnik liegt an der südlichen Adriaküste Kroatiens, nahe der Grenze zu Montenegro und Bosnien und Herzegowina. Von Deutschland aus ist die Stadt am schnellsten per Flug zu erreichen. Je nach Verbindung beträgt die reine Flugzeit ab Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) grob 1,5 bis 2 Stunden, oft mit saisonalen Direktflügen. Außerhalb der Saison oder von kleineren Flughäfen aus erfolgt die Anreise meist mit Umstieg über größere europäische Drehkreuze.
Mit dem Auto führt die Route häufig über Österreich und Slowenien nach Kroatien und dann entlang der Adriaküste nach Süden. Reisemagazine und Automobilclubs wie der ADAC weisen darauf hin, dass in mehreren Transitländern Mautpflicht besteht. Für längere Strecken kann auch eine Kombination aus Bahn und Fernbus sinnvoll sein, etwa mit dem Zug nach Zagreb oder Split und weiter mit dem Bus nach Dubrovnik. Eine direkte durchgehende Bahnverbindung bis Dubrovnik existiert nicht.
- Öffnungszeiten:
Die Altstadt Dubrovnik ist als Stadtviertel grundsätzlich jederzeit zugänglich. Einzelne Sehenswürdigkeiten wie Museen, Kirchen oder Klöster haben jedoch spezifische Öffnungszeiten, die saisonal variieren können. Die Stadtverwaltung von Dubrovnik und die offizielle Tourismusorganisation empfehlen, aktuelle Zeiten kurz vor dem Besuch online zu prüfen. Dies gilt auch für den Zugang zur Stadtmauer, der in der Regel tagsüber bis in die frühen Abendstunden möglich ist.
Da sich Regelungen kurzfristig ändern können – etwa bei Veranstaltungen, Restaurierungen oder Sicherheitsmaßnahmen – sollten Reisende die offiziellen Informationsseiten der Stadt Dubrovnik oder des kroatischen Fremdenverkehrsamts konsultieren. Vor allem in der Hauptsaison können stark frequentierte Attraktionen zeitweise Wartezeiten oder Kapazitätsbegrenzungen haben.
- Eintritt:
Der Zugang zur Altstadt durch die Stadttore selbst ist frei, allerdings erheben einige Attraktionen in Stari Grad Dubrovnik Eintritt. Dazu gehören insbesondere der Rundgang auf der Stadtmauer, der Rektorenpalast, Teile der Stadtmuseen sowie einzelne Kirchen und Klöster mit Schatzkammern oder Ausstellungen. Viele seriöse Reiseführer und die Tourismusorganisation verweisen darauf, dass eine kombinierte Stadtkarte („Dubrovnik Pass“) zeitweise Rabatte oder Sammelzugänge bietet.
Da Eintrittspreise regelmäßig angepasst werden, empfiehlt sich ein Blick auf die offizielle Website der Stadt oder des Dubrovnik-Tourismusverbandes. Dort sind aktuelle Tarife und mögliche Ermäßigungen für Kinder, Studierende oder Familien aufgeführt. Als grobe Orientierung können Gäste damit rechnen, dass der Besuch der wichtigsten Attraktionen inklusive Stadtmauer einen mittleren zweistelligen Eurobetrag pro Person kosten kann, abhängig von Saison und individueller Auswahl.
- Beste Reisezeit:
Reise- und Wetterexperten sowie deutsche Medien wie der Deutsche Wetterdienst und Reisemagazine empfehlen für Dubrovnik häufig die Monate Mai, Juni sowie September und Oktober. Dann ist es meist warm, aber nicht extrem heiß, und der Besucherandrang etwas geringer als in der Hochsaison Juli und August. In diesen Sommermonaten erreichen Temperaturen an der Adria oft über 30 °C, und die Altstadt kann sehr voll werden, insbesondere wenn zusätzlich Kreuzfahrtschiffe anlegen.
Wer Menschenmengen meiden möchte, besucht Stari Grad Dubrovnik idealerweise früh morgens oder am späten Nachmittag. Gerade der Rundgang auf der Stadtmauer bietet in den ersten Stunden nach Öffnung und kurz vor Schließung nicht nur angenehmeres Licht zum Fotografieren, sondern auch etwas mehr Ruhe. In der Nebensaison im Winter kann es deutlich ruhiger sein, dafür sind nicht alle Angebote – etwa bestimmte Bootstouren oder Veranstaltungen – verfügbar.
- Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Foto-Regeln
In der Altstadt Dubrovnik sprechen viele Menschen in der Gastronomie, im Tourismus und im Handel Englisch, häufig auch etwas Deutsch, da Kroatien seit Jahren ein beliebtes Reiseziel aus dem deutschsprachigen Raum ist. Die Landessprache ist Kroatisch. Für einfache Situationen reicht Englisch normalerweise aus; ein paar kroatische Höflichkeitsfloskeln („Dobar dan“ – Guten Tag, „Hvala“ – Danke) werden positiv aufgenommen.
Die Landeswährung ist seit 2023 der Euro (€). Das macht Bezahlen für Reisende aus Deutschland unkompliziert. Kartenzahlung mit gängigen Kreditkarten ist in vielen Restaurants, Hotels und Geschäften üblich. Kleinere Geschäfte, Straßenstände oder einige Familienbetriebe akzeptieren jedoch bevorzugt oder ausschließlich Bargeld. Es empfiehlt sich daher, immer etwas Bargeld dabei zu haben. Mobile Payment (Apple Pay, Google Pay) ist verbreitet, aber nicht überall verfügbar.
Trinkgeld wird in Dubrovnik ähnlich gehandhabt wie in vielen anderen europäischen Urlaubsländern. In Restaurants sind etwa 10 % auf den Rechnungsbetrag üblich, sofern der Service nicht bereits als Servicepauschale ausgewiesen ist. Bei Taxifahrten wird häufig aufgerundet. In Bars und Cafés reicht es oft, den Betrag leicht zu erhöhen.
Eine strenge Kleiderordnung gibt es in der Altstadt nicht, allerdings ist beim Besuch religiöser Stätten wie Kirchen oder Klöstern angemessene Kleidung angebracht (Schultern und Knie sollten bedeckt sein). Für den Rundweg auf der Stadtmauer sind festes Schuhwerk und Sonnenschutz sinnvoll. Der Stein kann besonders im Sommer sehr heiß und bei Regen rutschig werden. Eine Wasserflasche mitzunehmen ist empfehlenswert, da Schattenplätze auf der Mauer begrenzt sind.
Beim Fotografieren gelten die üblichen Regeln: In öffentlichen Bereichen ist Fotografieren grundsätzlich erlaubt, in Museen oder sakralen Räumen kann es Beschränkungen geben (Blitzverbot oder generelles Fotoverbot). Hinweisschilder und Vorgaben des Personals sollten respektiert werden. Drohnenflüge sind in engen historischen Stadträumen wie Stari Grad Dubrovnik meist streng geregelt oder verboten; wer darüber nachdenkt, sollte sich vorab bei offiziellen Stellen über die Rechtslage informieren.
- Einreisebestimmungen:
Kroatien ist Mitglied der Europäischen Union und seit Anfang 2023 Teil des Schengen-Raums. Für deutsche Staatsangehörige ist die Einreise zu touristischen Zwecken in der Regel mit gültigem Personalausweis oder Reisepass möglich. Die konkrete Rechtslage, Fristen und erforderlichen Dokumente können sich jedoch ändern.
Die Redaktion empfiehlt daher ausdrücklich, vor Reiseantritt die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de zu prüfen. Für Reisende aus Österreich und der Schweiz bieten die jeweiligen Außenministerien vergleichbare Informationsseiten. Innerhalb der EU gilt für gesetzlich Krankenversicherte aus Deutschland in der Regel die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), dennoch wird für Auslandsreisen eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung mit Rückholschutz empfohlen.
- Zeitzone und praktische Hinweise:
Dubrovnik liegt wie Deutschland in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ) und stellt ebenfalls auf Sommerzeit (MESZ) um. Es besteht daher im Normalfall keine Zeitverschiebung, was insbesondere für Wochenend- oder Kurztrips angenehm ist.
In touristisch geprägten Teilen der Altstadt ist das Sicherheitsniveau vergleichbar mit anderen westeuropäischen Städten. Wie überall, wo sich viele Menschen auf engem Raum bewegen, sollten Wertsachen jedoch nicht offen sichtbar getragen werden. Leitmedien wie die Deutsche Welle und der ADAC empfehlen, gängige Vorsichtsmaßnahmen gegen Taschendiebstahl zu beachten, etwa in Menschenmengen am Pile-Tor, auf dem Stradun oder an besonders beliebten Fotospots entlang der Stadtmauer.
Warum Stari Grad Dubrovnik auf jede Dubrovnik-Reise gehört
Die Altstadt Dubrovnik ist mehr als ein Pflichtpunkt auf der Liste der Sehenswürdigkeiten. Sie ist die eigentliche Bühne, auf der sich das Leben in Dubrovnik abspielt – mit Märkten, Konzerten, Festivals und alltäglichen Begegnungen. Kulturinstitutionen wie die UNESCO, aber auch deutschsprachige Medien, würdigen die Stadt regelmäßig als besonders gut erhaltenes Beispiel für eine historische Hafenstadt, in der Geschichte und Gegenwart eng ineinandergreifen.
Für Reisende aus Deutschland bietet Stari Grad Dubrovnik eine seltene Kombination: mittelalterliche Stadtmauern, barocke Paläste, mediterranes Licht, das Meer nur wenige Schritte entfernt – und eine Struktur, die sich zu Fuß innerhalb weniger Stunden erfassen lässt. Wer wenige Tage Zeit hat, kann sich entlang der Stadtmauer einen Überblick verschaffen, im Rektorenpalast in die politische Geschichte der Republik Ragusa eintauchen und in den Gassen rund um den Stradun das städtische Alltagsleben erleben.
Hinzu kommt, dass die Altstadt ein idealer Ausgangspunkt für weitere Erkundungen ist. Vom Hafen innerhalb der Stadtmauer legen Boote zur nahe gelegenen Insel Lokrum ab, die sich für kurze Ausflüge ins Grüne eignet. Entlang der Küste lassen sich kleinere Buchten oder Aussichtspunkte erreichen, von denen aus die steinerne Silhouette von Stari Grad Dubrovnik besonders eindrucksvoll wirkt.
Auch wer auf der Suche nach kulturellen Veranstaltungen ist, findet in der Altstadt ein breites Angebot. Klassische Konzerte, Open-Air-Aufführungen und lokale Feste nutzen die historische Kulisse als Bühne. Die Stadt Dubrovnik organisiert regelmäßig Kulturprogramme, deren Termine sich vor einer Reise auf den offiziellen Seiten nachlesen lassen. Dadurch verwandelt sich die Altstadt vor allem in den Sommermonaten in eine Art großes Freilichttheater.
Für viele deutschsprachige Gäste bleibt ein Moment besonders in Erinnerung: der Blick von der Mauer auf die rote Dächerlandschaft, das Blau der Adria und die weißen Steine der Gassen – ein Bild, das in Reisereportagen häufig mit Städten wie Siena oder sogar dem Blick vom Turm des Kölner Doms verglichen wird, nur mit Meer anstelle des Rheins. Diese Mischung aus vertraut europäischer Stadtstruktur und mediterraner Küstenlandschaft macht den besonderen Reiz von Stari Grad Dubrovnik aus.
Altstadt Dubrovnik in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke
In sozialen Medien taucht die Altstadt Dubrovnik regelmäßig in Fotostrecken, Reisevideos und kulturellen Diskussionen auf. Reisende aus aller Welt teilen Bilder von Sonnenuntergängen von den Stadtmauern, engen Treppengassen und der belebten Stradun. Diese digitale Präsenz trägt zusätzlich dazu bei, Stari Grad Dubrovnik als globalen Sehnsuchtsort zu verankern.
Altstadt Dubrovnik — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Altstadt Dubrovnik
Wo liegt die Altstadt Dubrovnik genau?
Die Altstadt Dubrovnik, Stari Grad Dubrovnik, liegt auf einer kleinen Halbinsel an der südlichen Adriaküste Kroatiens, im südlichen Teil der Region Dalmatien. Sie ist durch beeindruckende Stadtmauern klar vom neueren Stadtteil Dubrovniks abgegrenzt und grenzt direkt ans Meer.
Warum ist Stari Grad Dubrovnik UNESCO-Welterbe?
Die UNESCO hat die Altstadt Dubrovnik als Welterbe anerkannt, weil sie ein außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel einer historischen Hafenstadt und ehemaligen Stadtrepublik darstellt. Die Kombination aus kompletter Stadtmauer, homogenem Stadtbild, bedeutenden Sakral- und Profanbauten sowie der Rolle Dubrovniks im europäischen Seehandel macht die Stätte aus Sicht von Historikern und Denkmalexperten besonders wertvoll.
Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch der Altstadt einplanen?
Für einen ersten Eindruck mit Bummel über den Stradun und kurzen Abstechern in Seitenstraßen reicht ein halber Tag. Wer zusätzliche Highlights wie den kompletten Rundgang auf der Stadtmauer, den Rektorenpalast, die Kathedrale oder das Franziskanerkloster in Ruhe besuchen möchte, sollte mindestens einen vollen Tag einplanen. Viele Reisende verteilen die Besichtigung auf zwei Tage, um unterschiedliche Tageszeiten und Lichtstimmungen zu erleben.
Ist die Altstadt Dubrovnik für Familien geeignet?
Stari Grad Dubrovnik eignet sich grundsätzlich gut für Familien. Kinder erleben die Stadtmauer, Festungen und Gassen häufig als spannende Kulisse. Allerdings sind viele Straßen gepflastert und teilweise steil, Kinderwagen lassen sich daher nicht überall komfortabel nutzen. Im Sommer sollten Familien auf ausreichenden Sonnenschutz, Pausen im Schatten und genug Trinkwasser achten.
Was ist die beste Jahreszeit für Fotografie in der Altstadt?
Für Fotografie eignen sich besonders der Frühling und der frühe Herbst, wenn das Licht weich ist und weniger Menschen unterwegs sind. Innerhalb des Tages bieten die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag häufig die besten Bedingungen, um die roten Dächer, den hellen Stein und das Meer im warmen Licht einzufangen. In der Hochsaison können Sie mit frühmorgendlichen Rundgängen auf der Stadtmauer vielen Besuchergruppen zuvorkommen.
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