Almonty Aktie: Ruanda steigt bei Shyorongi ein
Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 15:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Mit deutlichen Kursgewinnen ging der Minenbetreiber Almonty Industries aus der vergangenen Handelswoche: Am Freitag legte das Papier um 11 Prozent zu und notierte zum Handelsschluss bei 12,09 Euro. Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie damit einen Wertzuwachs von 52 Prozent. Die jüngste Marktbewegung begleitet eine Phase, in der das Bergbauunternehmen an mehreren Standorten weltweit Vereinbarungen zur Wolframförderung und -verarbeitung umsetzt.
Liefervertrag für spanische Aufbereitung
Einen operativen Baustein bildet die Verwertung von Haldenmaterial an der Mine Los Santos in Spanien. Almonty schloss eine mehrjährige Liefervereinbarung auf Basis fester Abnahmeverpflichtungen mit der Wolfram Bergbau und Hütten AG ab, einer Tochtergesellschaft der Sandvik-Gruppe.
Gegenstand des Vertrags ist die Lieferung von mindestens rund 1.720 Tonnen enthaltenem Wolframtrioxid (WO?), das aus der Wiederaufbereitung der dortigen Rückstände gewonnen werden soll.
Die Vereinbarung sieht zudem eine an Bedingungen geknüpfte, einmalige Vorauszahlung in Höhe von 3,0 Millionen US-Dollar an Almonty vor. Durch diesen Kontrakt sichert sich der Konzern feste Absatzmengen für das Material aus den spanischen Haldenbeständen und stärkt zugleich die finanzielle Basis für die dortigen Aufbereitungsaktivitäten.
Genehmigung in Südkorea und Kooperation in Afrika
Parallel dazu erreichte das Unternehmen Meilensteine bei seinen weiteren internationalen Liegenschaften. Diese behördlichen Genehmigungen erlauben den kommerziellen Betrieb sowie den Verkauf von Wolframkonzentrat und stellten die letzte administrative Hürde für den kommerziellen Produktionsanlauf der Phase I dar.
Auf dem afrikanischen Kontinent erweiterte der Konzern ebenfalls seine Präsenz. Im Rahmen dieser Vereinbarung erhält der ruandische Staat eine Beteiligung von 25 Prozent an der Tochtergesellschaft Almonty Rwanda Pty Ltd.
Im Gegenzug bringt das Land die Schürfkonzession für das Wolframprojekt Shyorongi sowie eine Lizenz zur Mineralienverarbeitung in das Gemeinschaftsunternehmen ein, während Almonty die verbleibenden 75 Prozent an der Gesellschaft hält.
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