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ALD Aktie: Ayvens hebt Renditeziel für 2029 an

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 14:08 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ayvens strebt bis 2029 höhere Eigenkapitalrenditen und mehr Effizienz an, während die Aktie nach dem Kapitalmarkttag 5,7 Prozent verliert.

Ayvens erhöht 2029-Ziele, doch die Aktie fällt deutlich
Moderne Fahrzeugflotte in einem hellen, professionellen Parkhaus als Symbol für Mobilität und langfristiges Wachstum. Illustration mit AI erstellt.

Trotz ambitionierterer Mittelfristziele gerät der Leasing- und Flottenspezialist Ayvens an der Börse unter Druck. Die Aktie verzeichnet heute ein Minus von 5,7 Prozent auf 9,87 Euro, nachdem das Unternehmen anlässlich seines Kapitalmarkttags die Zielmarken für das Jahr 2029 angehoben hat.

Höhere Renditeziele für 2029 vorgestellt

Auf der Investorenveranstaltung in London präsentierte CEO Philippe de Rovira den neuen Strategieplan mit dem Titel „Aim for Excellence. Execute Better, Every Day“. Nach dem Abschluss der Integrationsphase unter dem vorherigen Programm zielt der Konzern nun auf profitables Wachstum und operative Verbesserungen ab.

Für das Jahr 2029 peilt das Management eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von 14 bis 16 Prozent an. Zuvor lag die Zielspanne bei 13 bis 15 Prozent.

Zudem soll sich das Aufwand-Ertrag-Verhältnis bis 2029 um vier Prozentpunkte auf rund 49 Prozent verbessern. Im Jahr 2026 liegt diese Kennziffer voraussichtlich noch bei rund 53 Prozent.

Die geplante Effizienzsteigerung stützt sich unter anderem auf Produktivitätsgewinne durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Das Management rechnet in acht Kernprozessen mit Effizienzsteigerungen von 30 Prozent. Diese Einsparungen sollen gegenläufige Belastungen durch Inflation und den Wandel zur Elektromobilität auffangen.

Flottenwachstum und Ausschüttungspolitik

Neben den Effizienzzielen plant der Konzern eine Ausweitung der finanzierten Flotte um mindestens drei Prozent zwischen 2026 und 2029. Die ertragswirksamen Vermögenswerte sollen im gleichen Zeitraum um rund zehn Prozent zulegen. Besondere Zuwächse werden im Privatkundengeschäft und bei leichten Nutzfahrzeugen angestrebt.

Für die Aktionäre stellt das Management eine Dividenden-Ausschüttungsquote von 50 bis 60 Prozent in Aussicht, ergänzt um die Rückgabe überschüssigen Kapitals. Im Rahmen des vorherigen Plans lag die Zielquote bei glatt 50 Prozent. Die harte Kernkapitalquote soll künftig bei rund 12,5 Prozent liegen.

Zur Refinanzierung plant Ayvens für die Jahre 2027 bis 2029 jährliche Anleiheemissionen von 2 bis 3 Milliarden Euro sowie Verbriefungen von 1 bis 2 Milliarden Euro. Bereits im Sommer hatte der Konzern eine Sonderausschüttung von insgesamt 700 Millionen Euro angekündigt, zu der ein Aktienrückkaufprogramm über 450 Millionen Euro zählt.

Bis zum 11. September wurden davon 18,13 Prozent vollzogen. Dennoch reagierten die Marktteilnehmer am heutigen Handelstag zurückhaltend auf die langfristigen Vorgaben.

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